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FSFE: vierwöchiger Übersetzungsmarathon ab heute

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) führt ab heute einen Übersetzungsmarathon ihrer Webseiten bis zum 11. Januar 2009 durch. Das Ziel der Aktion ist es, in zahlreichen Sprachen so viele Informationen über Freie Software wie möglich verfügbar zu machen. Die Mission: zahlreiche Übersetzungslücken stopfen. Der Weg: eine E-Mail an translators (at) fsfeurope.org. Der Kandidat: Du.

Zunächst ein wenig Background vorweg: Die FSFE nahm im März 2001 offiziell ihre Arbeit als europäische Schwesterorganisation der US-amerikanischen Free Software Foundation auf. "Frei" im Begriff "Freie Software" bezieht sich auf Freiheit, nicht auf den Preis eines Programms.

Frei bedeutet konkret die Erlaubnis, ein Programm für jeden Zweck ausführen zu dürfen, unabhängig von einer Länderbegrenzung oder z. B. einer 30-tägigen Testphase. Die Anwender dürfen so auch anhand der Quellcodes die Funktionsweise eines Programmes untersuchen, um es den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Gemeint ist damit auch die Freiheit, das Programm nach seiner Optimierung der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, damit alle davon profitieren können. Und last, but not least: die Freiheit, Kopien weiterzugeben und damit seinen Mitmenschen zu helfen. Freie Software, die diese Bedingungen erfüllt, kann aber trotzdem kommerziell sein. Freie und kommerzielle Software, die beiden Begriffe schließen sich nicht automatisch gegenseitig aus. Werner Koch, der Autor von GnuPG, bringt die Thematik im Verlauf des gulli:Interviews sehr gut auf den Punkt:

"Während meiner früheren Arbeit habe ich immer wieder vor dem Problem gestanden, dass Software nicht funktionierte (...). Oft war mir klar, wie ich den Fehler beheben könnte, sofern ich nur die Quelltexte hatte, die hatte ich aber nicht. Also bedeutete das immer wieder viele Tage Hilfslösungen zu finden und sich über die Hersteller der Software zu ärgern. Mit der Freien Software ist das anders: Wenn ich ein Problem habe, so kann ich dem sofort auf den Grund gehen und meistens sehr schnell eine Lösung finden, die mir und auch anderen hilft."

Wessen Mission verstanden werden soll und wer einen höheren Bekanntheitsgrad erreichen möchte, muss den Besuchern der Website aus aller Welt die eigenen Texte in so vielen Sprachen wie möglich anbieten. Derzeit sind mehr als 250 Seiten online, die auf ihre Übersetzung warten - jede Woche kommen neue Artikel dazu. Wer sich sprachlich fit genug und dazu berufen fühlt, es gibt mehr als genug zu tun. Wer helfen will: es muss nicht immer eine Geldspende sein. Unterstützung ist auch auf anderem Weg möglich, diese ist dem FSFE sehr willkommen. Weitere Infos über die Aktion sind hier erhältlich! (Ghandy)

News Redaktion am Montag, 15.12.2008 11:08 Uhr

tagsTags: fsfe gnupg werner koch übersetzung

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3 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • bammmm am 30.12.2008 17:43:27

    Hm, die Originale sind leider in Englisch. Da muss ich passen. Sonst hätte ich es in zwei seltenere Sprachen übersetzen können. Aber gut, dass man es hier publik macht. Eine tolle Initiative :T dann übersetzt halt von ner übersetzung :) ...

  • am 17.12.2008 22:12:06

    Hm, die Originale sind leider in Englisch. Da muss ich passen. Sonst hätte ich es in zwei seltenere Sprachen übersetzen können. Aber gut, dass man es hier publik macht. Eine tolle Initiative :T ...

  • bammmm am 17.12.2008 19:57:19

    hab ich nun eine gute Tat getan und meinen ersten Text übersetzt (ohne ein Wort zu übersetzen, weil sich nur der Code geändert hatte und sachen rausgeflogen sind :) ...

  • gullinews am 15.12.2008 11:07:14

    Die Free Software Foundation Europe (FSFE) führt ab heute einen Übersetzungsmarathon ihrer Webseiten bis zum 11. Januar 2009 durch. Das Ziel der Aktion ist es, in zahlreichen Sprachen so viele Informationen über Freie Software wie möglich verfügbar zu machen. Die Mission: zahlreiche Überset ...

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