
Es ist von einer deutlichen und massiven Steigerung der Infektionen die Rede. Auch die Experten des Sicherheitsdienstleisters TrendMicro bestätigten diese Aussage. Dort geht man derzeit von ungefähr 6000 unterwanderten Webseiten aus. Als vorrangiges Ziel der Angreifer werden zunächst Sicherheitslücken in gut besuchten Webseiten, beziehungsweise den Servern, auf denen diese gehostet sind, ausfindig gemacht. Anschließend wird der nötige Schadcode dorthin eingeschleust. Dieses Konzept scheint förmlich im Interesse der virtuellen Finsterlinge aufzugehen und zudem vielversprechend zu sein.
"Entsprechend den uns vorliegenden Zahlen mussten wir seit der Veröffentlichung der Schwachstelle feststellen, dass bislang ca. 0,2 Prozent aller Internet-Nutzer weltweit in die Falle von Angreifern gingen", besagt ein Eintrag auf dem Microsoft Malware Protection Center (MMPC) Blog. Obgleich diese Zahl verhältnismäßig gering wirkt, ist es umgerechnet eine ernst zu nehmende Größe. Und der Trend scheint sich auf dem aufsteigenden Ast zu befinden. Das Spektrum der befallenen Webseiten reicht beispielsweise von einer großen taiwanesischen Suchmaschine, die nun vom Schadcode befreit sein soll, bis hin zu verschiedenen Webseiten mit
pornografischen Inhalten.
Wie bereits angesprochen haben es die Angreifer auf gut besuchte Webseiten abgesehen. Im Allgemeinen ist ein drastischer Anstieg sowohl im Bereich der Exploits als auch der infizierten Webseiten weltweit zu beobachten. Bis dato gibt es von Microsoft selbst noch keinen Hotfix, welcher die Problematik aus der Welt schaffen könnte. Während die User des Internet-Explorers weiterhin einer großen Sicherheitsgefahr ausgesetzt sind, gibt der Softwaregigant aus Redmond den Anwendern lediglich nützliche Ratschläge an die Hand. (gS-)
(via eweek)
News Redaktion am Montag, 15.12.2008 22:01 Uhr
Rekordzeit ! 8 tage oder ? :) ...
Hier gibts den Patch: http://www.microsoft.com/technet/security/bulletin/ms08-078.mspx ...
Naja, wenn jetzt alle zu FireFox und Opera wechseln, werden wir solche News halt auch öfters bei den beiden sehen. Also so einen großen Unterschied macht das nicht ...
Ich sehe keine Werbung für Opera oder Firefox Der Vorfall für sich wirbt doch für die Benutzung eines anderen Browsers. Findest du nicht ? ...
Hihi, eine bessere Werbung für Firefox und Opera gibt es doch gar nicht. Zudem noch völlig kostenfrei. ;) Ich sehe keine Werbung für Opera oder Firefox ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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