
In einem ersten Schritt geht es den Forschern um das Beobachten, beziehungsweise das Monitoring, von Verkehrsströmen in Peer-to-Peer-Netzwerken. Zu diesem Zweck entwickelten sie den Informationsmanagement-Layer. Durch die erhobenen Daten in dem Peer-to-Peer-Netzwerk soll es ermöglicht werden, dass man in die Lage versetzt wird, immer wieder den besten und günstigsten Verbindungsweg für die einzelnen Applikationen zu wählen. In einer "übergeordneten Struktur" sind in einzelnen Knoten einzelne Rechner verzeichnet.
Neben der Anzahl der Peers, die den einzelnen Knoten zugeordnet sind, werden auch die möglichen Verbindungsgeschwindigkeiten vermerkt. Man möchte als Ziel ein sich selbst optimierendes P2P-Netzwerk erreichen, welches auch Kostenvorteile bei hohem Datenverkehr liefert. Kalmann Graffi von dem Forschungsprojekt betont: "Diese Monitoring-Architektur ist sehr leichtgewichtig und auch sehr robust, denn so ist sichergestellt, dass jeder Computer immer einen übergeordneten Knoten identifizieren kann, obwohl in einem P2P-Netzwerk ständig Teilnehmer on- oder offline gehen."
Mit der Informationsarchitektur soll mal also in der Lage sein, auch nach Systemressource, zum Beispiel der Bandbreite, Peers auszuwählen und dadurch für eine immer wieder optimale Auslastung zu sorgen. "Dadurch ließen sich Knoten für Dienste finden, die bisher zentralisiert betrieben wurden", so Graffi. Es wäre dadurch möglich, noch viel komplexere P2P-Anwendungen zu erzeugen, als es ohnehin schon der Fall ist, da für jeden erdenklichen Dienst ein entsprechend leistungsfähiger Peer gefunden werden kann. Momentan experimentieren die Forscher zu diesem Zweck an einer eigenen Peer-to-Peer-Plattform mit dem Namen Lifesocial. (020200)
(via Pressetext, thx!)
News Redaktion am Montag, 15.12.2008 22:06 Uhr
"Es wäre dadurch möglich, noch viel komplexere P2P-Anwendungen zu erzeugen, als es ohnehin schon der Fall ist, da für jeden erdenklichen Dienst ein entsprechend leistungsfähiger Peer gefunden werden kann." Wäre eine gute Sache und würde das Inet natürlich deutlich entlasten, allerdings gibt e ...
Informatikforscher an der TU Darmstadt haben einen Informationsmanagement-Layer für P2P-Networks entwickelt, der dezentral organisierte P2P-Netzwerke erheblich schneller und effizienter machen soll. Der Management-Layer hält stets aktuelle Informationen zu Übertragungsraten und Peers vorrätig ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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