
Das Abschließen eines solchen, zweifelsohne dubiosen Geschäfts, gliedert sich laut dem Bericht in zwei Etappen. Den ersten Schritt stellt dabei die Erschleichung der Zugangsdetails der jeweiligen Facebook-Accounts dar. Anschließend werden diese zu sehr günstigen Konditionen an andere Online-Betrüger weiterverkauft. Die letztere Gruppierung soll diese dann zum Versand von Spam-Nachrichten nutzen. Ein ebenfalls häufig beobachtetes Szenario stellt der Versand von Links zu Bildern oder Videos dar. Es ist keine Seltenheit, dass sich dahinter ein Computer-Schädling verbirgt und dem Besucher dann die Infektion durch die Malware droht.
Ist dies mit Erfolg geschehen, so nimmt das betrügerische Schauspiel seinen weiteren Lauf. Von den infizierten Rechnern können dann andere sensible Daten abgefangen werden. Das Interesse gilt dabei sowohl Zugangsdetails zu anderen Sozialen Netzwerken, Kreditinstituten aber auch VoIP-Diensten wie Skype. Rik Ferguson vom Sicherheitsdienstleister TrendMicro meint dazu: "In den Kreisen von Social Networks wird eine Vielzahl von persönlichen Informationen preisgegeben. Häufig mehr als einem lieb ist. Und genau da setzen die Cyberkriminellen an. Unabhängig davon, wo man sich im Netz bewegt, sollte man stets auf der Hut sein." Obgleich es sich dabei um eine vermutlich weitläufig verbreitete Tatsache handelt, scheint diese bei vielen Usern unbeachtet zu bleiben.
Auch die Anwender aus Großbritannien bleiben von diesem Phänomen nicht verschont. Das britische Innenministerium hat wegen der stetig steigenden Zahl des Internetbetrugs eine Internet-Spezialeinheit, welche von Scotland Yard gestellt wird, angekündigt. Den Kampf gegen den virtuellen Betrug lässt sich die Regierung dabei einiges Kosten. Es ist von 7,3 Millionen Pfund die Rede. Laut den vorliegenden Zahlen handelt es sich dabei auch um einen dringend nötigen Schritt. Geschätzte vier Millionen Briten fallen dem Schwindel im Internet zum Opfer. Auf der Seite der Betrüger sollen jährlich über 50 Milliarden Pfund erwirtschaftet werden. (gS-)
(via telegraph)
News Redaktion am Dienstag, 16.12.2008 19:40 Uhr
@gS- ein auch nur Halbwegs mit Verstand konfiguerierter Browser lädt keine ausführbare Datei automatisch Seit wann hat unsere heissgeliebte "ach-so-bequem-und-einfach"-Fraktion denn etwas dagegen, wenn alles "automatisch" abläuft? Ist doch toll.... :o :p :o Mf ...
und so bekommt man ein Botnetz, aber am geilsten fand ich noch diese Antiprofesionelle Kino.to aktion xD da war mein erster Gedanke "wer fällt auf sowas rein?!" tja, die Threads 2 Tage später im WIn und im Voodoo&Hexenkunst, bzw im im magische Schutzsteine Forum sagen uns dann wer so dumm war/is ...
@gS- ein auch nur Halbwegs mit Verstand konfiguerierter Browser lädt keine ausführbare Datei automatisch Jo richtig - und wie konfiguriert die breite Masse den Browser ? Konfiguriert die überhaupt ? ...
ich denke da hatte(hat noch?) eine gut laufende Phishing Seite die im 20-30 Login-Datensätze bringt oder mehr => er hat eh genug, Hauptsache sie gehen mit ein bischen gewinn weg @gS- ein auch nur Halbwegs mit Verstand konfiguerierter Browser lädt keine ausführbare Datei automatisch ...
Aber die grundsätzliche Hemmschwelle zum Klicken auf einen Link ist bei einem bekannten Absender wesentlich geringer. Nein, generell würde ich das nicht sagen. Kommt immer drauf an. Wenn dir ein Freund einen Link über ICQ/MSN oder sonst was schickt, was machst du ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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