
Geradezu absurd erscheint der Vorschlag Schünemanns, durch diese Art der Internetzensur gegen die Ursachen der Kinderpornografie und Kindesmissbrauch vorzugehen. Denn seiner Aussage nach ist diese Maßnahme geeigneter, als dass entsprechende Behörden nach Verstößen "mühevoll fahnden" müssen. So sagte Schünemann: "Mit dieser Selbstverpflichtung wird bereits beim Internet-Kunden die Möglichkeit zum Zugriff auf kinderpornografisches Material unterbunden. Das ist deutlich besser, als wenn die Sicherheitsbehörden mühevoll jeden Verstoß gegen Kinderpornografie aufspüren und verfolgen sowie die Sperrung jeder kinderpornografischen Seite erreichen müssen."
Wenn es nach ihm ginge, würde jeder ISP seine Kunden zum Filtern vertraglich verpflichten. Außerdem könnte man noch an den Internet-Austauschknoten filtern. Darüber hinaus könnte man sich ebenfalls das Telemediengesetz vornehmen, um zu prüfen, ob man diese Maßnahme nicht bundesweit einführen sollte.
Die Piratenpartei Niedersachen meint: "Es reicht nicht aus, den Zugang und Zugriff auf solche Inhalte zu erschweren. Vielmehr muss hier von vorne herein verhindert werden, dass solche Inhalte überhaupt erstellt und dann auch noch veröffentlicht oder weitergegeben werden. Das ist in etwa so, als würde man sagen, dass lediglich noch die Hehlerei verfolgt werden soll, weil die Verfolgung von Diebstählen zu mühsam ist. Herr Schünemann sieht im Internet nur ein Tatwerkzeug, dabei ist es im engen Rahmen ein wertvolles Werkzeug, um an die Hintermänner heranzukommen." Alleine die Tatsache, dass er es für "zu mühsam" findet, an entsprechende Hintermänner zu gelangen, zeige, dass es ihm nicht um den Schutz missbrauchter Kinder gehen kann. Die Verfolgung von jedem einzelnen Verstoß jedoch, sollte das vordringliche Ziel der Sicherheitsbehörde sein, so die Piratenpartei. Sollten Geldströme im Spiel sein, könnte man beispielsweise diese nutzen, um die Hintermänner zu ermitteln, allerdings sei angesichts erhöhter Kreditkartenbetrüger auch hier Vorsicht angesagt. Zensur ist das falsche Mittel gegen Kindesmissbrauch: "Es bedarf keiner 'Great Firewall of Niedersachsen.' Diese vorgeschlagene Maßnahme verhindert nicht den Missbrauch an Kindern, hierfür sind andere Mittel besser und umfassender geeignet." (020200)
(via Piraten Niedersachsen, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 17.12.2008 18:21 Uhr
aber das austrocknen durch drosseln der nachfrage in form von internetfiltern würde ja bedeuten das es vor den 90er jahren keine oder fast keine kinderpornografie gab, schreibe ich ja oben: natürlich gab es Kipo, der Markt wurde zunehmend grösser. trotzdem war er ungle ...
Habe neulich gelesen, in Italien sollen JAEHRLICH 30000 Kinder eingeschmuggelt und der Porno-Industrie zugeführt werden. sorry, das ist aber selbst einem sensationsgeilen reporter zu viel. hier sind sicherlich mehere fehler enthalten. ein kind ist eine person unter 14 jahren und ni ...
"Die Piratenpartei Niedersachen meint: "Vielmehr muss hier... verhindert werden, dass solche Inhalte überhaupt erstellt und dann auch noch veröffentlicht oder weitergegeben werden." Die Herstellung von Kipo geschieht in clandestinen Räumen. Ihre Aufdeckung währen ...
Da blendest du eine wichtige Tatsache aus: Wenn das Beschaffen der Bilder erschwert wird, steigen die Preise. … Sorry…aber: Ueberlegungsfehler! Die Preise steigen bei angebots-seits erschwerter Beschaffung = bei Verknappung des Angebots. Typisch: Bei Bekämpfung der Schnap ...
Verständlich, weil sowas nicht zu Eurer Propaganda vom "Schützen und Helfen" passt, wenn sich das rumspricht. Haste dazu auch ne Quelle? MfG Andy PS: Aber mit Zwang, Bevormundung und Zensur kann man solche Kriminalität doch viel besser bekämpfen, oder hatte ich Di ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen