
Insgesamt haben sich mehr als 125.000 Nutzer seit dem 1. Juli 2008 an dem Spendenmarathon beteiligt. Letztlich konnte der beachtliche Betrag von vier Millionen US-Dollar erreicht werden. Die restlichen zwei Millionen US-Dollar stammen aus den Kreisen von Großspendern. Diese und einige weitere Informationen veröffentlichte Jimmy Wales am vergangenen Freitag auf der Webseite der Wikimedia Foundation und der Wikipedia.
Ein stetig wachsendes und immer größer werdendes Projekt, wie es Wikipedia ohne Frage ist, verursacht auch enorme Kosten für die Betreiber. Und um genau diese abdecken zu können, wurde auch in diesem Jahr zur Spendenaktion ermutigt. Aus dem Dankesbrief von Wales geht hervor, dass man mit der erreichten Summe besonders die laufenden Kosten begleichen möchte. Dazu zählen unter anderem die Serverkosten, Bandbreite, Hosting und der Lohn der Mitarbeiter.
Nicht zu vergessen sind dabei aber auch die Summen für den Einsatz und die Weiterentwicklung bestimmter Softwarekomponenten. Alle Beträge, welche die sechs Millionen Hürde überschreiten, fließen sodann in einen Reservefonds. Dieser soll der Wikimedia Foundation eine finanzielle Sicherheit bieten.
Die Finanzen sind in diesem Zusammenhang natürlich immer ein zentrales Thema und daher fand auch die Überlegung statt, ob man nicht auch auf einem anderen Weg außer Spenden an Gelder gelangen könnte. Naheliegend wäre beispielsweise die Einblendung von Werbung. Diesbezüglich gibt es bereits eine erste Beispielrechnung, welche Einnahmen zwischen fünf und zehn Millionen US-Dollar pro Monat durch die Schaltung von Google Adsense prophezeit. In rein finanzieller Hinsicht ist dies zweifelsohne ein interessanter Denkansatz. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales befürchtet jedoch, durch einen solchen Schritt die Unabhängigkeit der Enzyklopädie aufs Spiel zu setzen und findet daher kein großes Interesse an einem derartigen Unterfangen. (gS-)
(via wikimediafoundation.org, thx!)
News Redaktion am Samstag, 03.01.2009 17:57 Uhr
Die haben doch ANDAUERND irgendwelche Spendenaktionen... was hat das in der News verloren... Ahja und ich dachte immer nur einmal im Jahr ist große Aktion. Zudem wurde das Ziel im Jahr 2008 schon 2 Wochen früher als gedacht erreicht. ...
Die haben doch ANDAUERND irgendwelche Spendenaktionen... was hat das in der News verloren... ...
Reißt euch einwenig zusammen, das soll eine Diskussionplatform sein und kein Kindergarten. Worüber ihr streitet und was ihr euch an den Kopf wirft ist sowas von belanglos und nichtig. Also entspannt euch. ...
Wenn du nur ein wenig von deinem Hirnschmalz benutzen würdest, dann würdest du merken dass Amazon eine Einnahmequelle hat. Im Gegensatz zu Wiki. Aber so einem Intelligenzbolzen wie dir muss man das ja nicht sagen, da du die Intelligenz mit dem Silberlöffel aus Mutties goldener S ...
Kommst du dir jetzt cool vor? Dann geh und kauf dir doch Encarta von M$ oder Brockhaus. Kommst du dir jetzt cool vor? Oder besser? Weil du auf Jimmys Konto Geld gespendet hast? Ich gehe stattdessen lieber schön Essen.. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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