
Dafür besorgten sich die Studenten eine Schriftart, welche der von offiziellen Nummernschildern ähneln, druckten die Nummern der Kennzeichen der Opfer auf glänzendes Fotopapier und klebten dies auf ein geliehenes Auto, welches dem des Opfers ähnelt. Damit fuhren sie absichtlich zu schnell an den Radarfallen vorbei. Was sich wie ein schlechter Scherz anhört, bescherte dem mutmaßlichen Opfer wenige Tage später eine Zahlungsaufforderung. Die Opfer waren meist unbeliebte Mitstudenten, manchmal auch Lehrer.
Möglich machte dies die zahlreichen, im März im Montgomery County, installierten Radarfallen in Wohngebieten, die automatisch Kennzeichen der Fahrzeuge erfassen. Die Polizei hat derzeit noch keine Anhaltspunkte zum Handeln, jedoch wird schon jetzt davon ausgegangen, dass die Bevölkerung ihr Vertrauen in die Kameras verloren hat... Was auch mehr als nachvollziehbar ist. Damit wäre ein reichhaltiger Anhaltspunkt dafür gegeben, dass eine elektronische (Voll-)Überwachung mehr Ärger, als Mehrwert bringen kann. Ob die Kameras durch diesen Missbrauch wieder demontiert werden, ist nicht bekannt. (Benny)
(via Sentinel, thx!)
News Redaktion am Freitag, 09.01.2009 01:26 Uhr
Der Bert darf sich aber nicht von einer sich zufällig in der Nähe befindenen Streife sehen lassen :D :D :D ... ...
geht das in Deutschland?? Dann wärs nämlich cool -lol- ...
Hier in München sucht man ja immer noch nach 'Bert' von der Sesamstraße. Da die festen Blitzer nur den Fahrersitz abdecken, ist ein Englisches Auto mit falschem Nummernschild, schon sehr nett. :D ...
Ach, was soll's...so ausgefallen ist diese Idee mit dem Nummernschild gar nicht. Bei uns an der Tankstelle passiert das häufiger -anderes Nummernschild aufgeklebt,die Freundin hinters Steuer gesetzt und ab zum Benzin-Klau... Erwischt wurde noch keiner... ...
Nach "The Sentinel", der lokalen Zeitung des US-Bundesstaat Maryland, haben Studenten herausgefunden, dass man mit Radarfallen, die automatisch Kennzeichen erfassen, treue Helfer für Mobbingattacken zur Verfügung hat. Dafür besorgten sich die Studenten eine Schriftart, we ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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