
Das alkoholisierte Fahrer am Steuer eines Kraftfahrzeuges mitunter genauso wenig verloren haben wie telefonierende, ist schon lange kein Geheimnis mehr.
Die Reaktionszeit beziehungsweise die Konzentration nimmt erheblich ab und verlagert sich auf andere Elemente, welche jedoch im Straßenverkehr nichts zu suchen haben. Im United Kingdom besonders beliebt ist das Verfassen von Kurznachrichten während der Fahrt. Nicht nur für Fahranfänger ein Spiel mit dem Feuer, selbst wenn sie nicht auf das Display des Handys sehen müssen. Wie eine Studie der RAC Foundation herausgefunden hat, verschlimmert das Schreiben einer SMS die Fahrtüchtigkeit weitaus intensiver als Alkohol und Drogen. Trotz des Risikos schreiben 48 Prozent aller englischen Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren Kurznachrichten während der Fahrt, obwohl dies gegen das Gesetz verstößt. Jedoch könnten einige neue Techniken Eltern dabei behilflich sein, ihren Kindern das Verfassen von Kurznachrichten während der Fahrt zu verwehren.
Eine dieser Entwicklungen trägt den Namen Textecution und kann in Großbritannien via Amerika auf Google Android-Plattform benutzt werden. Die Eltern erwerben die Software für rund 10 US-Dollar und installieren sie auf dem Handy des Kindes. Ein Satellit werte die Geschwindigkeit aus, mit dem sich das Handy bewegt. Sollte der Sprössling während der Fahrt eine SMS schreiben wollen, sich hierbei jedoch schneller als etwa 16 km/h bewegen, so wird die SMS-Anwendung mit den Worten "Sie bewegen sich zu schnell um diese Anwendung zu nutzen" blockiert. Ein anderes System ist Key2SafeDriving. Dieses benötigt ein von der Universität von Utah entwickeltes Gerät, welches zur Nutzung den Fahrzeugschlüssel benötigt. Das gewünschte Handy wird an das Gerät angeschlossen, danach wird das Gerät mithilfe des regulären Autoschlüssels in den "Driving Mode" gebracht. Das Fahrzeug lässt sich starten und fahren, das Handy ist jedoch mit Ausnahme von Notfallnummern nicht zu verwenden. Eingehende Anrufe werden mit der Nachricht "Ich fahre gerade. Ich rufe zurück, sobald ich sicher an meinem Ziel angekommen bin" beantwortet. Sobald das Fahrtziel erreicht ist, lässt sich mithilfe des Zündschlüssels der "Driving Mode" deaktivieren, welcher das Handy wiederum reaktiviert.
Einige interessante wenngleich nicht vollends neuartige Entwicklungen, die jedoch einige Punkte außer acht lässt. Nicht viele Jugendliche werden über Googles G1 Handy verfügen, auf welchem die Anwendung funktioniert. Ein weiteres Problem stellt die ständige GPS-Verbindung dar, welche sehr auf den Akku des Mobiltelefons schlägt. Trotz vorgesehener Unfall-Notrufvorrichtungen, könnte gerade im Fall eines Unfalls eben diese Vorrichtung versagen. Das Witzigste an der Anwendung ist jedoch die Tatsache, dass die Sperre deaktiviert werden kann. Hierzu muss man ironischerweise eine Kurznachricht an den eingetragenen Administrator senden. Wenn dieser bestätigt, dass das Handy von einem Fahrgast und nicht dem Fahrer verwendet wird, lässt sich die Anwendung deaktivieren. Jugendliche Fahrer würden niemals auf die Idee kommen, ihre Eltern diesbezüglich anzulügen.
(via guardian, thx!)
(Bild via wired, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 11.01.2009 18:27 Uhr
Na ja, aus dem SMS-Alter sollte man ja eigentlich raus sein, wenn man einen Führerschein für´s Auto hat.... :D Die meisten können dann schon sprechen. :p Aber im Ernst, sowas ist überflüssiger, sinnloser Quatsch und nur Geldschneiderei. Man "lockt" die Leute erst damit, das diene ja nur der ...
lol weiß jemand aba welcher geschwindigkeit das GPS nicht mehr das signal aufnehmen kann? Also mein Navi hatte bei 250 km/h noch keine Probleme mit dem Empfang. Und es hat sich um ein mobiles Gerät gehandelt, also keines der festinstallierten, welches die Daten auch ...
lol weiß jemand aba welcher geschwindigkeit das GPS nicht mehr das signal aufnehmen kann? ...
ZONK selten so einen scheiß gehört :D ...
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Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
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