
Nur sporadisch können ausländische Journalisten aus dem Gazastreifen berichten und sich so selbst ein Bild der Lage machen. Diese Tatsache widerspricht nach Ansicht von ROG der Pressefreiheit, denn wie soll eine objektive und umfassende Berichterstattung möglich sein, wenn man keinen Zugang zu den Geschehnissen erhält? Noch dazu berichten die Medien beider Konfliktparteien teilweise sehr emotional, beispielsweise zeigt der arabische Nachrichtensender Al Jasira extrem viele Bilder verletzter Zivilisten. Für Außenstehende ist es schwierig, zwischen Tatsachen, Übertreibungen und schlichter Propaganda zu unterscheiden, solange sie nicht selbst vor Ort berichterstatten können. Auch hier scheint sich ein altes Sprichwort zu bewahrheiten: Das erste Opfer eines Krieges ist immer die Wahrheit.
ROG kritisiert das israelische Verhalten entsprechend heftig; als "unhaltbar und gefährlich" bezeichnet die Journalisten-Organisation die Entscheidung Tel Avivs. "Es ist unbegreiflich, dass Israel die Presse davon abhält, unabhängige Berichte über Ereignisse zu liefern, die uns alle beunruhigen," heißt es weiterhin.
ROG und die zahlreichen unterstütztenden Nachrichtenmedien fordern daher: "Unter Berücksichtigung der notwendigen Sicherheitsvorkehrungen, müssen die zuständigen israelischen Stellen den sofortigen Zugang für Medienmitarbeiter zum Gazastreifen gewähren." Ein entsprechender Aufruf wurde von Nachrichtenmedien aus mittlerweile 16 Ländern, darunter auch Deutschland, unterzeichnet. Von den deutschen Medien unterzeichneten die beiden öffentlich-rechtlichen TV-Sender ARD und ZDF, die Nachrichtenmagazine GEO, Spiegel, Stern und FOCUS sowie die Zeitungen taz, Frankfurter Rundschau und Süddeutsche Zeitung. Weitere werden sich eventuell noch anschließen. Eine Reaktion Israels auf den Aufruf ist noch nicht bekannt. (Annika Kremer)
(Grafik via ROG.at, thx!)
News Redaktion am Montag, 12.01.2009 13:24 Uhr
Tja, da hast Du wirklich recht. Wie gesagt manipulieren die Medien, wo sie nur können. & keiner scheint es zu merken. & ob es damals, vor 60 Jahren, anders war, kann man heute kaum noch beweisen. Natürlich hatten die Alliierten Interesse daran, die Zahlen möglichst zu dramatisieren, ...
Tja, da hast Du wirklich recht. Wie gesagt manipulieren die Medien, wo sie nur können. & keiner scheint es zu merken. & ob es damals, vor 60 Jahren, anders war, kann man heute kaum noch beweisen. Natürlich hatten die Alliierten Interesse daran, die Zahlen möglichst zu dramatisieren, aber inwiewe ...
& nochmal @muetze (Hossa ;>): Religion entstand ursprünglich aus der Unwissenheit des Menschen, nicht aus Machtgier. hab ich gesagt.... das es erst zur erklärung gewisser dinge diente und kaum wars da wurds ausgenutzt. zu dem anderen... egal wo welche lager waren und was do ...
Ich versuchs kurz zu machen: @muetze: Medien sollen keine Fakten vermitteln, sondern unterhalten. Entertaining ist die primäre Aufgabe jedes Fernseh- & Radiosenders (abgesehen von reinen Propagandasendern). Sekundär soll das Medium dann manipulieren (nett gesagt: Die Infos weitergeben, die geglau ...
@muetze Hättest du meinen Post genau gelesen, hättest du entdeckt, dass ich geschrieben habe, dass die reinen Vernichtungslager lediglich in Polen waren. Erkläre mir dann auch bitte, wenn es wirklich keine Vergasungen in Österreich und Deutschland gegeben hat, wofür die Gaskammer und das Krem ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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