
Eigentlich ist es beachtlich, wie lange ein solch populäres Angebot wie Twitter vor den Fängen Cyberkrimineller oder anderen Skandalen verschont blieb. Dieser Meinung sind auch führende Sicherheitsexperten, welche nun den Rat äußern, die Sicherheitspolitik des Dienstes einer gründlichen Überarbeitung zu unterziehen. Caroline Dangson von IDC meint dazu, dass bei Twitter durch diese Ereignisse endlich dem Thema Sicherheit die notwendige Aufmerksamkeit zugesprochen werde.
"Das zeigt uns allen zum wiederholten Mal, dass Sicherheit ein bedeutendes Thema ist, welches einfach nicht außer Acht gelassen werden darf", führt die Expertin fort. "Der erste Eindruck eines Systems sagt dabei gar nichts aus. Der Fall Twitter belehrt uns hierbei eines Besseren." Ähnlichen Zuspruch erntet das Thema auch von den in San Francisco ansässigen Twitter-Betreibern selbst. Erst am vergangenen Montag wurde offiziell bestätigt, dass mehr als 30 hochrangige Twitter-Zugänge unterwandert wurden. Darunter befanden sich unter anderem die Accounts von Britney Spears, Barack Obama, den Fox News und dem CNN TV Network. In diesem Zusammenhang spricht auch der Twitter Co-Gründer Biz Stone von einem massiven Sicherheitseinbruch.
Besonders dramatisch war der Einbruch in die Verwaltungssysteme von Twitter. Dem Einbrecher war es unter anderem möglich, beliebig Passwörter oder andere persönliche Informationen von Mitgliedern zu verändern. Auch an dieser Stelle soll das neue Sicherheitskonzept ansetzen. Als ersten Schritt will man besonders die Login-Zugänge genauer betrachten und mögliche Schwachstellen abdichten, hieß es. Anschließend möchte man insbesondere die administrativen Verwaltungswerkzeuge mit gesteigerten Schutzmaßnahmen ausstatten und somit den Weg in eine sichere Microblogging-Zukunft ebnen. Der einzelne User kann zur Sicherheit des Systems ebenfalls beitragen, beispielsweise durch die Verwendung von Passwörtern, die man als Black Hat nicht einfach erraten kann. (gS-)
(via computerworld.com, thx!)
News Redaktion am Montag, 12.01.2009 14:33 Uhr
Aha, es gibt also "hochrangige" Twitter-Accounts - wie süß :) Und ich habe noch nie einen Account gesehen, der unterwandert wurde. Ob die bösen Buben wohl Limbo unter den Accounts her getanzt haben? Ach nee... was was das noch ruhig, als die Tagesschau bestimmt hat, was gerade wichtig ...
Aha, es gibt also "hochrangige" Twitter-Accounts - wie süß :) Und ich habe noch nie einen Account gesehen, der unterwandert wurde. Ob die bösen Buben wohl Limbo unter den Accounts her getanzt haben? Ach nee... was was das noch ruhig, als die Tagesschau bestimmt hat, was gerade wichtig ist... ...
Die sich jüngst zugetragenen Ereignisse geben den Köpfen hinter der Twitter Inc. erheblichen Anlass, die Sicherheitspolitik ihres beliebten Web 2.0 Dienstes gründlich zu überdenken. Daher sollen nun bedeutend sicherere Wege eingeschlagen und der Privatsphäre erheblich mehr Aufmerksamkeit zug ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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