McKinnon und Todner schickten einen Brief mit der Bitte an den britischen Außenminister David Miliband, in dem sie um seine Zustimmung ersuchen, den US-Präsidenten um eine Begnadigung zu bitten. Eine vorhergegangene Bitte um Begnadigung war abgelehnt worden, da McKinnon kein US-Bürger ist.
Todner teilte außerdem mit, dass ihr Mandant und sie einige Hoffnungen in Bushs Amtsnachfolger Barack Obama setzen. Sie hoffen, dass dieser nach seiner Amtseinführung am 20. Januar die Bemühungen der USA um eine Auslieferung McKinnons einstellen wird. McKinnon bezeichnete Obama auf einer Pressekonferenz aus diesem Grund als "eine neue Hoffnung".
Um seine Chancen zu verbessern, bekannte sich McKinnon außerdem in Großbritannien diverser Computer-Verbrechen schuldig (gulli:news berichtete). Ein entsprechendes Schreiben wurde von Todner bereits im Dezember an den Leiter der Staatsanwaltschaft, Keir Starmer, geschickt. Darin gesteht McKinnon, gegen Sektion 2 des Computer Misuse Act (CMA) verstoßen zu haben, ein Gesetz in etwa analog zum deutschen Paragraph 202b (Abfangen von Daten).
Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass sich im Laufe der nächsten Wochen entscheiden wird, ob McKinnon an die USA ausgeliefert wird. Starmer selbst gab an, innerhalb von vier Wochen eine Entscheidung treffen zu wollen. Am Dienstag, den 20. Januar, sollen außerdem noch einmal die Aussagen von McKinnons Verteidigerteam angehört werden. Seine Verteidiger sind der Ansicht, dass die britische Innenministerin Jacqui Smith bei ihrer Ablehnung von McKinnons letztem Einspruch gegen eine Auslieferung an die USA seine Asperger-Erkrankung nicht berücksichtigt hat. (Annika Kremer)
(via ZDNet, thx)
News Redaktion am Freitag, 16.01.2009 19:46 Uhr
statt ihn dafür mit einem arbeitsvertrag einzustellen, landet er im knast... was für eine verschwendung Habe ich mir auch schon gedacht.... ...
Übrigens glaube ich nicht das McKinnon, wenn er in Deutschland wohnen würde, den Stinkefinger zeigen könnte, denn wir sind selbst schon durch Verträge (Terrorprogramm usw.) an die Ami's gebunden und schon lange nicht mehr frei in unserem Handeln, außerdem springen wir doch auch schon hoch we ...
statt ihn dafür mit einem arbeitsvertrag einzustellen, landet er im knast... was für eine verschwendung ...
@hinsch :T So sehe ich das auch! Die Medien in unserm und anderen Ländern bekommen ihr Geld nicht mehr für den Vertrieb bzw. Verkauf von Informationen, sondern sie werden von Politik und Macht bezahlt um für dessen Informationsinteressen zu werben. Vor zwanzig Jahren hat man bei Demonstrationen ...
Immer wieder interessant, dass in den gulli-Artikeln zu McKinnon mit keinem Wort erwähnt wird, dass der Angeklagte auch gefunden hat, wonach er gesucht hat ... nämlich Beweise für UFOs, Retuschierungen von Strukturen auf dem Mond, etc. .... lässt sich alles in Interviews auf YouTube un ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.