Das Prozedere der RIAA war wie üblich. Eigentlich wollte man lediglich eine Klage auf Schadenersatz einreichen, um einen Filesharer für die entstandenen Schäden durch sein illegales Handeln zur Rechenschaft zu ziehen.
Daraus geworden ist jedoch nichts, da der Richter James P. Jones die Klage von vornherein abgewiesen hat. Interessant ist jedoch nicht die Tatsache, dass die Klage abgewiesen wurde, sondern vielmehr die Begründung des Richters, wieso er sich dazu entschied.
"Es ist ein Basisprinzip der Ökonomie, dass die Nachfrage sinkt, sobald der Preis steigt. Kunden die Musik und Filme kostenlos herunterladen würden nicht zwingenderweise Geld ausgeben, um dieselben Werke (käuflich) zu erwerben. Wie das Gericht in Hudson bin ich skeptisch, dass ein Kunde 7,22 US-Dollar oder 19 US-Dollar zahlen würde, für eine Sache, die sie umsonst bekommen haben. Mit Sicherheit führen nicht 100 Prozent der illegalen Downloads durch Elite Torrents zu einem Verlust wegen einem nicht verkauften Werk, obwohl Lionsgate und die RIAA ihre Verluste nach dieser fehlerhaften Vermutung herleiten. [...]. Die Regierung räumt ein, dass es "keinen direkten Beweis gibt, dass jede unrechtmäßige Verbreitung eines Albums eines RIAA Mitgliedes durch das Elite Torrents Netzwerk der Firma einen Verkauf entgehen ließ." Man besteht jedoch darauf dass "die umgebenden Beweise, welche die konservativen Schätzungen der RIAA und ihrer tatsächlichen Verluste bestätigen, stark sind." Dennoch, obwohl es wahr ist, dass jemand, der eine Kopie einer digitalen Version einer Tonaufzeichnung anfertigt, wenig Initiative zeigt, dieses Werk auf legalem Wege zu beziehen, bedeutet dies nicht zwingenderweise, dass der Downloader einen legalen Kauf getätigt hätte, hätte das Werk nicht umsonst zur Verfügung gestanden."
Daneben hält Richter Jones fest, dass keine der Parteien auch nur ansatzweise eine vernünftige Theorie bezüglich der Verluste vorgelegt hat, nach deren Maßstab man eine faire Entscheidung hätte treffen können. Dies ist sicher nur ein kleiner Rückschlag für die RIAA. Jedoch ein schmerzhafter. (Firebird77)
(via recordingindustryvspeople, thx!)
(Bild via nymag, thx!)
News Redaktion am Samstag, 17.01.2009 11:25 Uhr
OMG. im Amiland gibt es einen Richter, der kein Lobbyist ist und sogar bei der Urteilsfindung seinen gesunden Menschenverstand benutzt. Diese Person ist untragbar und muss schleunigst ausgewechselt werden! ...
Was mich eigentlich wundert ist, dass im deutschen Hörfunk (also klassisches Radio) Musik unter CC-Lizens quasi nicht stattfindet. Eigentlich müsste man zumindest die öffentlich-rechtlichen Sender dazu zwingen können/müssen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. ...
Aber man muss auch sehen, dass solche Sachen wie Studio oder Tontechniker natürlich auch gezahlt werden müssen. Was aber lang nicht so viel Geld erfordert wie die Plattenindustrie da einnimmt im Gegensatz zu den Künstlern. Und es gäbe auch endlich nicht mehr so nen Schrott wie Schnuffe ...
Aber man muss auch sehen, dass solche Sachen wie Studio oder Tontechniker natürlich auch gezahlt werden müssen. Was aber lang nicht so viel Geld erfordert wie die Plattenindustrie da einnimmt im Gegensatz zu den Künstlern. Und es gäbe auch endlich nicht mehr so nen Schrott wie Schnuffe ...
Wenn die Möglichkeit bestehen würde direkt bei den Künstlern zu kaufen so das diese das Geld zu 100% bekommen dann wurde ich sicher wieder Musik kaufen und auf ClipInc verzichten. Aber man muss auch sehen, dass solche Sachen wie Studio oder Tontechniker natürlich auch ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.