
Um die Umsatzeinbußen der Musikindustrie aufzufangen, will die Isle of Man in Zukunft auf eine Pauschallizenz setzen. Internetprovider sollen ihren Kunden gegen eine geringe Gebühr erlauben dürfen, so viel Musik herunterzuladen, wie sie wollen. Dabei sieht Ron Berry vom Finanzministerium der Isle of Man die Kosten für die Gebühr bei maximal einem Euro pro Monat. Wie die Umsetzung der Pauschale im Detail aussehen wird, ist bisher allerdings noch nicht bekannt. Die einzige Bedingung sei dabei eine "Zusammenarbeit zwischen den Rechteinhabern, den Telekommunikations- und Internetprovidern und einer unterstützenden Regierung", so Berry.
Neu ist der Vorschlag der Isle of Man zwar nicht, denn schon im vergangenen Jahr hatte Schweden geplant, eine Musikflatrate einzuführen. Diese ist allerdings massiv in die Kritik geraten, weil die schwedische Regierung mittels einer speziellen Software den jeweiligen Musikkonsum speichern wollte. Bis heute hat man von dem schwedischen Vorstoß kaum noch etwas gehört. Sollte der Plan auf der britischen Insel in die Tat umgesetzt werden, wäre die Isle of Man das erste Land Europas, in dem die Menschen ohne Angst vor Strafen im Internet Musik tauschen dürfen. (Malo)
(via Heise & International Herald Tribune, thx!)
News Redaktion am Montag, 19.01.2009 13:43 Uhr
Abgesehen davon, dass ich von der Idee "Kulturflatrate" rein gar nichts halte, möchte ich einen interessanten Aspekt hervorheben: Was passiert, wenn ein Insulaner nunmehr rechtmässig auf seiner Homepage Musikdateien zum Download anbietet? Werden die Werke dann auch rechtmässig im Sinne von § 53 ...
Die Abgabe ist aber für etwaige (lol) Privatkopien, die zwar durch diverse Kopierschutztechniken (wie technisch wirksam die sind wenn man trotzdem kopieren kann und wozu es das dann überhaupt gibt ist die Frage... wenn die technisch wirksam wären bräuchte man das eh nicht im Gesetz) erschwert we ...
also bin ich im falschen film oder seh ich das falsch? die gibts doch schon lange.... auch bei uns... beim kauf eines brenners... beim kauf eines rohlings... bei fast allem was man kauft zahlt man doch schon urheberrechtsabgaben an die musikindustrie. somit hab ich meinen teil bezahlt und will kopie ...
Musik- bzw. Kulturflatrate klingt gut, ich persönlich würde bis zu 15€ dafür ausgeben. Das kann man allerdings niemandem zumuten, der kein Interesse an den Angeboten hat. Ich habe keinerlei Interesse an den Angeboten des ORF und kann selbigen nicht mal empfangen. Trotzdem ...
@PeterExtremLustigerSpaßvogel Sag mal, lohnt sich die Mühe eigentlich, ständig so einen Scheiß zu posten? Gibt es wirklich noch genug Leute, die so nen Pyjamapartykram anklicken und dann auch noch dafür bezahlen? @Topic Musik- bzw. Kulturflatrate klingt gut, ich persönlich würde bis zu 15â ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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