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OiNK: Uploader zu Sozialstunden verurteilt

Die Geschichte rund um den beliebten BitTorrent-Tracker OiNK neigt sich langsam ihrem Ende zu, nachdem vier Uploader nun zu Sozialstunden verurteilt wurden.

Im Oktober 2007 fand der große Coup der Industrie gegen den BitTorrent-Tracker OiNK statt, bei welchem unter anderem dessen Administrator Alan Ellis festgenommen wurde.

Die Operation, welche den Namen "Ark Royal" trug, erreichte dabei alle - von der Industrie - gewünschten Ziele. Man hatte eine wichtige Anlaufstelle für Musik-Torrents beseitigt und zugleich für Angst und Schrecken gesorgt, da durch die Polizei sogar einige Uploader verhaftet wurden. Ellis selbst wurde sofort festgenommen, die fünf Uploader folgten einige Zeit später. Diesen wurde vorgeworfen urheberrechtlich geschützte Werke verbreitet zu haben. Nachdem die Verfahren an das Teesside Crown Court gelangt war, bekannten sich vier der fünf Uploader für schuldig. Deren Urteile wurden nun gesprochen. Steven Disprose wurde zu 180 Sozialstunden und 378 Britischen Pfund an Gerichtskosten verurteilt. Michael Myers muss eine Geldstrafe von 500 Britischen Pfund begleichen. Mark Tugwell muss 100 Sozialstunden ableisten und ebenfalls 378 Britische Pfund an Gerichtskosten bezahlen. James Garner, der vierte Uploader, der sich schuldig bekannt hatte, muss 50 Sozialstunden ableisten und trägt ebenfalls die Gerichtskosten, welche gleich hoch sind wie bei Disprose und Tugwell.

Für den Betreiber der Seite, Alan Ellis, sowie einen weiteren Uploader ist das Szenario noch nicht zu Ende. Deren Verhandlungen wurden vertragt, so dass sie erst im März wieder vor Gericht erscheinen werden. Angeblich hat lediglich die ausgezeichnete Verteidigung der Beklagten dafür gesorgt, dass diese bislang keine Haftstrafen erhalten hatten. Scheinbar akzeptierte das Gericht jedwede Schadenstheorien und wäre gerne geneigt gewesen, härtere Urteile zu sprechen. Was Ellis und den letzten Uploader erwartet, ist dennoch nach wie vor unklar. Verständlicherweise werden diese Urteile jetzt als Präzedenzfall für zukünftige Verfahren Anwendung finden. (Firebird77)

(via torrentfreak, thx!)

(Bild via oink, thx!)

News Redaktion am Samstag, 24.01.2009 17:36 Uhr

Tags: alan ellis oink sozialstunden upload verurteilung

 
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5 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • alter_Bekannter am 24.01.2009 22:04:04

    ich dachte auch das man für eine erfolgreiche Klage eine verwendbare Datei braucht, also warum funktioniert das System nicht? ein Teil von einem verschlüsselten Archiv ist doch wertloser Datenmüll oder nicht? ...

  • Firebird77 am 24.01.2009 19:02:40

    da die Industrie scheinbar noch nicht motiviert genug ist sich selbst umzubringen gibts hier mal ein kurz tut zum sicheren seeden: alle 10% einer Datei ein disconnect, das führt dazu das die verdammt viele klagen gegen unbekannt machen müssen ist allerdings nur bei Archiven sicher, selbst we ...

  • Kurropt am 24.01.2009 18:54:33

    da die Industrie scheinbar noch nicht motiviert genug ist sich selbst umzubringen gibts hier mal ein kurz tut zum sicheren seeden: alle 10% einer Datei ein disconnect, das führt dazu das die verdammt viele klagen gegen unbekannt machen müssen;) ist allerdings nur bei Archiven sicher, selbst wenn ih ...

  • Sonnyboy93 am 24.01.2009 18:02:39

    Sozialstunden sind 'ne gute Sache. Darüber kann man nicht klagen. Ja, ich denk die Uploader sind ganz glücklich über diesen Urteil :p ...

  • mete_ am 24.01.2009 17:57:55

    Sozialstunden sind 'ne gute Sache. Darüber kann man nicht klagen. ...

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