Bereits zwei Stunden vor Demonstrationsbeginn begann sich der Potsdamer Platz mit Menschen zu füllen. Die teilnehmenden Organisationen und Parteien bauten ihre Informationsstände und auch die Hauptbühne, die den Rednern bei der Auftaktkundgebung zur Verfügung stehen soll, auf. Für den heutigen Tag haben sich die Veranstalter einiges vorgenommen: Sie erwarten zehntausende Menschen aus der ganzen Bundesrepublik, die gegen die ausufernde Überwachung durch Staat und Wirtschaft auf die Straße gehen. An der "Freiheit statt Angst"-Demonstration im vergangenen Jahr hatten sich in Berlin rund 70.000 Menschen beteiligt.
Im Vorfeld der Demonstration zeigt nach Berichten von Demonstranten die Polizei bereits starke Präsenz. "Unter dem Gejohle der Demonstranten auf dem Potsdamer Platz rennt eine als Überwachungskamera verkleidet Frau einem Polizeiwagen hinterher, um in symbolisch zu überwachen. Die Polizei untersucht ebenfalls am Potsdamer Platz alle linksradikal aussehende Demonstranten. Bei Twitter schreibt "fasel", dass der Piratentruck von der Polizei gefilzt wird," berichtet die taz in ihrem Demo-Ticker.
Zu der Demonstration, die im Vorfeld der Bundestagswahl noch einmal Menschen für die Themen Datenschutz, Überwachung und Bürgerrechte sensibilisieren will, rufen 167 Organisationen auf. "Die Beteiligung von Organisationen wie ver.di, der AIDS-Hilfe, der FDP und der deutschen Journalistenunion dju zeigt, dass das Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Das haben viele Politikerinnen und Politiker aber noch nicht begriffen" sagt Rena Tangens vom FoeBuD e.V. "Bei der anstehenden Bundestagswahl geht es auch um Überwachung. Für Millionen Wählerinnen und Wähler kann dieses Thema wahlentscheidend sein." so Rena Tangens weiter. "Wir erwarten eine große, bunte, friedliche Demonstration an diesem sonnigen Sonnabend und freuen uns auf die zahlreichen Teilnehmer."
Bei der Auftaktkundgebung, die vor wenigen Minuten begann, werden unter anderem der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, Dr. Thilo Weichert, und Frank Bsirske, Vorsitzender der Gewerkschaft ver.di und Franziska Heine vom Ak Zensur reden.
Einen Livestream der Demo gibt es unter www.xincast.de/fsa/.
(Bildquelle: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, thx!)
News Redaktion am Samstag, 12.09.2009 15:32 Uhr
Jo genau. Wenn Polizisten auf Demonstranten einschlagen sind die Demonstranten schuld In diesem Falll kan man genau sehen, dass Widerstnd gegen die Staatsgewalt geleistet wurde und dann sich Leute eingemischt haben und 'ne Prügelei angefangen haben. Immer. Sowas wie ...
Jo genau. Wenn Polizisten auf Demonstranten einschlagen sind die Demonstranten schuld. Immer. Sowas wie gewaltbereite Polizisten gibts schließlich nicht, sind ja alles unsere Freunde und Helfer. :rolleyes: Und wozu ne Gegendemo? Und wenn ich schon dabei bin, einen Troll zu füttern: ...
Wie Polizisten mit friedlichen Demonstranten umgehen, dass kann man sich hier zu Gemüte führen: http://www.youtube.com/watch?v=TDYfm-NsXq8 Widerstand gegen die Staatsgewalt, ein paar Leute mischen sich und es kommt zu 'ner Prügelei...SELBER SCHULD. Die hatten wohl ...
Wie Polizisten mit friedlichen Demonstranten umgehen, dass kann man sich hier zu Gemüte führen: http://www.youtube.com/watch?v=TDYfm-NsXq8 Yo, auch gerade beim lawblog gefunden und über den gulli:news-Account getwittert. Zum Kotzen sowas. ...
Wie Polizisten mit friedlichen Demonstranten umgehen, dass kann man sich hier zu Gemüte führen: http://www.youtube.com/watch?v=TDYfm-NsXq8 ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.