So sieht Lobbyarbeit finnischer Prägung aus. Im Hinterkopf haben wir ja noch den Abzug von Nokia aus Deutschland, den Subventionsgeldern hinterher. Nun droht Nokia mit dem Abzug der Firmenzentrale aus Finnland selbst. Der Konzern mit 16.000 Mitarbeitern ist mit Abstand der größte Arbeitgeber in Finnland und trägt mit 1,3 Milliarden Euro maßgeblich zu den Steuereinnahmen des Staates bei.
Dieses stützt sich auf Berichte der Tageszeitung Helsingin Sanomat. Nokia hätte 2005 begonnen massive Lobbyarbeit zu betreiben und "starken Druck" auf die Regierung auszuüben, da sie vermuteten, dass Konstruktionsgeheimnisse per Mail an einen chinesischen Konkurrenten gelangt seien. Daher forderten sie eine legale Möglichkeit, ihre Mitarbeiter zu überwachen.
Das nun als "Lex Nokia" bezeichnete Gesetzesvorhaben wird von Datenschützern und Verfassungsrechtler scharf kritisiert. Nicht nur Arbeitgebern, sondern auch Schulen, Vermietern und anderen, das Privatleben bestimmenden, Autoritäten soll durch dieses Gesetz zum Recht verholfen werden, E-Mails und ihre Inhalte in ihren eigenen Netzwerken überwachen zu können. Ein tiefer Einschnitt in die Privatsphäre und verfassungsrechtliche Grundlagen.
Die Tageszeitung "Helsingin Sanomat", welches eine der größten des Landes ist, spricht davon, dass dieser Fall zeige, wie groß die Macht von Nokia über den finnischen Staat sei. Sie berufen sich auf unterschiedliche Quellen, die aber alle anonym bleiben wollten. (020200)
(via Heise, Futurezone, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 01.02.2009 18:35 Uhr
Ich rate schon seit der Aktion in Bochum jeden von einem Handy der Marke Nokia ab Ich auch und das Werk in Rumänien ist bis heut nicht ganz in Betrieb... ...
Finnland lass sie gehn :) ...
Das Dreckspack das sowas fordert sollte des Landes verwiesen werden mitsammt dem Drecksladen und andere Länder sollten das Pack mitsammt dem Laden nicht aufnehmen. Aussenpolitik einmal anders! Es ist nur noch ein winziger Schritt bis die Industrie und nicht mehr die Politik irgendwelche geschehen be ...
Man kann über die Naivität eigentlich nur lächeln. Es geht um Millionen und es findet sich immer ein Weg an seine Informationen zu kommen. Du schließt Deine Wohnungstür ab? Wozu, wenn ich da rein will, komme ich auch rein. :dozey: ...
Man kann über die Naivität eigentlich nur lächeln. Es geht um Millionen und es findet sich immer ein Weg an seine Informationen zu kommen. Die Überwachen die Mails, na gut geht der Spion einen anderen Weg. Industriespionage gab es schon weit vor dem Internet und wird weiterhin bestehen. Es gibt eine ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.