
Ein Ehepaar, welches in Texas zuruckgezogen gelebt haben soll, sowie ein weiterer Mann wurden von einer Frau angeklagt, weil sie sich von diesen Personen "sexuell belästigt" gefühlt hat. Offenbar wurde in der Lokalpresse von diesem Sachverhalt berichtet und erschien als Meldung auf dem Newsservice Topix.com. So scheint es, dass begleitend zu dem Gerichtsprozess insgesamt 1.700 Kommentare, zum Teil anonym, auf dem Newsportal abgegeben wurden.
Scheinbar war der ein oder andere unreflektierte Kommentar dabei, welcher lediglich unter Pseudonym abgegeben wurde. Nachdem der Prozess beendet war - das Gericht konnte keinerlei Delikt feststellen und erteilte Freispruch - fühlte sich das Paar von den Kommentaren jedoch dermaßen angegriffen, dass kurzerhand beschlossen wurde, insgesamt 178 anonyme Kommentierende zu verklagen. Es handele sich um Verleumdung, die Betroffenen fühlten sich öffentlich an den Pranger gestellt "und wie Kriminelle". Ein teuer Spaß könnte es nun werden für diejenigen, die (vorschnell oder nicht) ihre Meinung zu der Verhandlung kundgetan haben. Denn das Gericht soll angeordnet haben, die privaten Nutzerdaten, sofern diese vorhanden sind, dem Gericht vorzulegen.
Chris Tolles von Topix.com sagte, dass er die Privatsphäre der Nutzer auf ihrer Plattform sehr ernst nehmen würde. Der Tatbestand der Verleumdung müsste erst nachgewiesen werden. Wenn es jedoch so sein sollte, würden sie in diesem Falle auch mit den Gerichten kooperieren. Darf man die Frage stellen, warum die Gerichte erst jetzt diesen Tatbestand festzustellen haben? Grundsätzlich sind diffamierende Kommentare schon in den normalen Nutzungsbedingungen ausgeschlossen und werden in der Regel unverzüglich von der Webseite entfernt.
Lokalreporter aus Huston in Texas jedenfalls behaupten, dass ähnliche Klagen aufgrund von "Verleumdung online" in letzter Zeit erfolgreich verlaufen wären. So sollen "vor einigen Jahren" einem Professor drei Millionen Dollar Schadensersatz zugestanden sein, nachdem er von einem Studenten online "diffamiert" wurde. (020200)
(via Pogo was right, Khou, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 08.02.2009 02:03 Uhr
Ist G. W. Bush nicht auch aus Texas? :p Hmm ist er ... Merkt man doch / bzw hatt man gemerkt ... mFg ...
Ist G. W. Bush nicht auch aus Texas? :p ...
Okay, dann hab ich da was durcheinander geworfen, aber um mal zum Topic zurückzukommen: Ich denke auch dass plötzlicher Datenverlust die beste alternative wäre. Wir wissen ja alle wie das so ist... "Das wichtigste Back Up ist immer das, welches man vergessen hat zu machen." ...
völlig berechtigt. ...
War das nicht Schwule und Stiere ;) Stimmt ! "Hundescheiße! Aus Texas?! Nur Stiere und Schwule kommen aus Texas, Privat Cowboy, und nach "nem Stier sehen sie mir nicht gerade aus, also wird die Wahl doch eng." Gott, ich liebe diesen Film. . . :D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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