
Eine englische Umfrage gelangt zu einem dem wenig überraschenden Ergebnis, dass rund 61 Prozent der britischen Jugendlichen Musik gerne kostenlos hätten.
Eigentlich eine ganz normale Sache, schließlich werden nur wenige Menschen bestreiten können, dass kostenlose Sachen grundsätzlich schlecht sind. Dummerweise ist Musik keine Sache im eigentlichen Sinne, die Industrie dahinter hat für diese Wünsche sinnnigerweise auch keinerlei Akzeptanzraum. Vielmehr dürften die weiteren Ergebnisse der Umfrage deren negative Haltung gegenüber dem Filesharing noch bestärken. Die Mehrheit der Befragten äußerte sich nämlich zusätzlich, dass es moralisch vertretbar sei, sich Musik auf illegalem Wege durch P2P-Tauschbörsen herunterzuladen.
Die Umfrage selbst wurde im Auftrag des kleinen Indie-Labels Marrakesh Records durchgeführt, welche die Ergebnisse auch publiziert haben. Die Ergebnisse der "Youth and Music Survey" würden einen faszinierenden Einblick in die Werte und Normen der wichtigsten demografischen Gruppe der Musikindustrie geben. Die Ergebnisse kurz zusammengefasst: 61 Prozent sind der Meinung, dass sie es nicht für sinnvoll erachten, für Musik etwas bezahlen zu müssen, die sie im Internet hören. Ganze 70 Prozent gaben an, dass sie sich keinerlei Schuld bewusst seien, wenn sie Musik illegal aus dem Netz herunterladen. Befragt zur aktuellen Preispolitik gab es auch einige interessante Einblicke. So gaben die Jugendlichen (hochgerechnet auf einen Durchschnittsbetrag) an, dass ein Album auf CD etwa 7,53 Euro kosten dürfte. Ein Album als Download sollte 4,47 Euro kosten, die Single sollte es für 45 Cent geben. Von den Befragten gaben 43 Prozent an, dass sie Musik besitzen würden, für die sie nicht bezahlt hätten. Bei den Befragten zwischen 15 und 19 Jahren stieg dieser Wert sogar auf 49 Prozent an. Rund 60 Prozent der Befragten zwischen 16 und 24 Jahren gaben an, dass sie lieber eine Woche auf Sex, als auf Musik verzichten würden. Man schreibt dieser Kunst also einen beachtlichen Stellenwert zu, wie es scheint. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
(Bild via mp3.kruta, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 17.02.2009 18:47 Uhr
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http://www.suomisaunabau.ch/images/uparrow.gif gutes beispiel.. ich bin nicht der Meinung das man zum Musik machen so etwas wie Talent braucht. ja mei.. adolf war auch der meinung, dass man kein talent zum malen braucht - du siehst, was passiert ist :D um in ...
... Alles andere ist eine Ausrede ... Sag wer? Nenn deinen "Künstlernamen" und wir diskutieren weiter. Ich behaupte mal, das Pink Floyd z.B mehr Schweiss und Blut in eins ihrer Alben gesteckt haben, als Bushido und Kiz zusammen. Nur mal als Beispiel. Und ich denke auch ...
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Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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