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Was man anstatt: Von Videospielen verbieten könnte

Der Internetreporter Jim Sterling versucht den Beweis anzustellen, dass Medien Videospiele oft zu Unrecht verurteilen und andere schwerwiegende Problemfälle im Gegensatz dazu zu harmlos darstellen.

Es ist schon längst kein Geheimnis mehr, dass Videospiele seit Beginn des digitalen Zeitalters im Kreuzfeuer der Medien stehen. Immer wieder trudeln News und Berichte von merkwürdigen und kuriosen Todesfällen ein, die den konservativen Medien zufolge auf den Konsum von gewaltverherrlichenden Videospielen zurückzuführen sind. In den Fällen tragen laut der Medienberichte lediglich Videospiele die entscheidende Schuld.Jim Sterling erklärt, dass es sehr einfach und durchschaubar ist, Videospiele zu verurteilen, doch bei ihm kommt schnell die Frage auf, warum es auch vor der Markteinführung von Videospielen gelegentlich zur Jugendkriminalität und außergewöhnlichen Todesfällen kam. Sicher ist, dass Dinge, die augenscheinlich einen sehr harmlosen Eindruck erwecken oftmals viel mehr Menschenleben fordern als Videospiele. Während in den vergangen 10 Jahren "nur" 26 Menschen aufgrund von Videospielen ums Leben kamen, sind in den scheinbar alltäglichen Bereichen Fußball, Religion oder Alkohol deutlich mehr Sterbefälle zu verzeichnen.

So ist laut Jim Sterling Fußball für viel Bandenkriminalität in den verschiedensten Orten der Welt verantwortlich. Aufgrund dessen, dass oftmals offene Kämpfe ausgetragen werden, spielt jedes Gangmitglied offensichtlich mit seinem Leben. Allein bei einem Fußballspiel in England sind beim Hillsborough Disaster im April 1989 ungefähr 39 Menschen ums Leben gekommen. In Anbetracht dessen, dass in den vergangenen 10 Jahren 26 Menschen aufgrund von Videospielen den Tod erlitten, bleibt die Anzahl der Videospiel-Opfer also eher bescheiden.

Dass Religionen nicht immer für Frieden stehen, machen beispielsweise etliche Terroranschläge oder Massentötungen deutlich, die auf religiöse Motivationen zurückzuführen sind. Beispielsweise war der Prediger und Religionsgründer Jim Jomes in seinem selbst erschaffenen Peoples Temple für die Tötung von über 900 Anhängern verantwortlich.

Auch der negative Einfluss von Alkohol dürfte jedem Menschen bekannt sein. Allein in einem Jahr sind laut Jim Sterling in England 8082 Menschen aufgrund von Alkoholkonsum ums Leben gekommen. Im Vergleich dazu waren es nur 3 Menschen jährlich, die aufgrund von Videospielen sterben mussten.

Jim Sterling macht klar, dass er nicht für den Verbot von Fußball, Religion oder Alkohol plädiert und doch möchte er trotzdem in seinem Bericht darauf aufmerksam machen , dass Videospiele oftmals zu Unrecht als Sündenbock abgestempelt werden. Die Anzahl der Todesfälle im Vergleich zu den anderen Bereichen sind einfach nur unverhältnismäßig. (Buddy09)

(via www.destructoid.com, thx!)

News Redaktion am Samstag, 21.02.2009 17:05 Uhr

Tags: gewalt videospiel sucht daniel petric brandon crisp jim sterling lee seung seop

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14 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • paule118 am 21.03.2009 19:53:31

    Gott ist ein Massenmörder. :eek: Ein Mann der sein Wort nicht hält ist.... :D ...

  • Duckmichweg am 22.02.2009 11:29:25

    Die Eltern sind die wahren Mörder. Schon mit der Zeugung haben sie jemanden zum Tode verurteilt.:p ...

  • user1220 am 22.02.2009 02:48:15

    Diese Überschrift da oben drüber, die auch nicht Umsonst klein gedruckt ist: http://content.screencast.com/users/user1220/folders/Jing/media/3e4dea87-dc95-4267-ace1-9454e1f29bad/2009-02-22_0241.png Ist eigentlich dazu da das Thema nochmal kurz zu umreißen, mit wenigen Wörtern, am liebst ...

  • Gisi am 22.02.2009 02:36:49

    Sagt mal, lieber News-Macher, müssen solche Formulierungen echt sein? Ist in meinen Augen schon fernab von gutem Stil, da zwanghaft nen Doppelpunkt reinquetschen zu müssen....danke, ich dachte schon, ich waer der Einzige, der da Augenkrebs kriegt. :rolleyes: ...

  • Mr.Harmlos am 22.02.2009 00:52:07

    Gott ist ein Massenmörder. ...

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