
Im Detail geht es dabei um einen Trojaner. Dieser ist vor allen Dingen auf die Entwendung von Passwörtern von Internet-Spielen spezialisiert. Den Beobachtungen zufolge verbreitet sich der Schädling namens Taterf schon geraume Zeit im Netz. Es ist die Rede von Millionen von infizierten Systemen.
Diese hohe Infektionszahl kann Microsoft auch faktisch belegen. Die nötigen Informationen werden dabei den Berichten des Malicious Software Removal Tool (MSRT) entnommen. Und diese sprechen alleine schon in der ersten Hälfte des Monats Februar für sich. Knapp eine Million Mal wurde der Schadcode von Rechnern, auf denen das Betriebssystem Windows zum Einsatz kommt, entfernt. Wie bereits geschildert, sind besonders die Zugangsdaten zu Online-Spielen gefragt. World of Warcraft (WoW) dürfte diesbezüglich der bekannteste Vertreter sein.
Technisch gesehen ist das Trojanische Pferd ein Abkömmling des ebenso auf Passwort-Klau spezialisierten Win32/Frethog. Nur hat man es in diesem Fall eben besonders auf Benutzernamen und zugehörige Kennwörter von Online-Spielern abgesehen. Besonders aktiv scheint der Schädling in den USA, Taiwan und Korea zu sein, teilte Microsoft mit. Aus den gestohlenen Accounts machen die dahinter steckenden Finsterlinge dann bares Geld. Im Falle von WoW äußert sich dies durch den Verkauf von Gold oder anderen gängigen Dingen. (gS-)
(via networkworld)
News Redaktion am Sonntag, 22.02.2009 15:59 Uhr
Hört sich für mich nach einem 0815-Trojaner an, die Idee mit den Passwörtern ist doch nicht neu, auch nicht wenn es um Spiele geht ^^ Die Idee vllt. - aber kommt ja gut rum das Ding, offenbar. ...
Hört sich für mich nach einem 0815-Trojaner an, die Idee mit den Passwörtern ist doch nicht neu, auch nicht wenn es um Spiele geht ^^ ...
ich finds lustig tolle idee :) ...
Trojaner die virtuelles Gold klauen ... ... ich lach mich schlapp :D ...
Einen Virenscanner über deine Platten laufen lassen. Im Notfall sollte auch das Microsoft Removal Tool das Nötige tun. ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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