
Der Entwickler des Computerspiels "Braid", Jonathan Blow, hat sich dazu entschlossen, sein Spiel nun, nach Protesten im Internet, für 14.95 Dollar anstatt für 19.95 Dollar zu veröffentlichen. Auch will er, soweit es möglich ist, auf DRM-Maßnahmen verzichten. Dieses ist nicht immer möglich, da einige Vertriebsparter hauseigene Regeln verfolgen, die DRM zwingend vorsehen. Jedoch, so heißt es, sollen die Nutzer selbst entscheiden, ob sie DRM wollen oder nicht und dementsprechende Anbieter wählen. Wahlfreiheit also nicht nur für den Entwickler, sondern auch die zahlende Kundschaft.
Den Verkaufspreis von knapp 20 Dollar legte er seinerzeit fest, da vergleichbare Spiele wie "World of Goo", "Crayon Physics Deluxe" oder "Aquaria" ähnlich viel kosteten. Proteste gab es jedoch, da das Spiel für lediglich etwa 15 Dollar für die Xbox Live Arcade zur Verfügung gestellt wurde. Daraufhin ging er mit dem Preis runter, da "die Leute sonst nur noch über den Preis, und nicht mehr über das Spiel sprechen würden."
Wörtlich heißt es im Braid-Blog: "Schlussendlich interessiert mich der Verkaufspreis für den PC nicht besonders. Die XBLA-Version war schon profitabel und das Ziel, welches ich mit der PC-Version verfolge, ist in erster Line, das Spiel einem größeren Publikum zur Verfügung zu stellen." Auch beteiligt sich der Entwickler Jonathan Blow lebhaft an der Diskussion zu diesem Thema in seinem eigenen Blog. (020200)
(via Braid Blog, BoingBoing, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 22.02.2009 19:38 Uhr
Das ist natürlich richtig. Aber bei den großen Konzernen wärs wirklich was neues gewesen, wenn die vom DRM mal wieder weggehen würden ... Ehrlichgesagt erwarte ich das bei jungen Spieleschmieden, dass sie sich stark am Kundenwohl orientieren und auf Quatsch wie DRM verzichten. Die haben das noch ...
Warum nur bei einer größeren Firma? Das Spiel ist genial, und besser als die meisten Spiele von größeren Firmen. Außerdem müssen mal die kleinen anfangen. Wenn die alle dann sehen dass die Spiele sich DRM Frei besser verkaufen werden sie DRM Frei. Und nachdem keine große Firma anfängt muss ...
Wenn in China ein Sack Reis umfällt ... Aber bei einer größeren Firma wärs in der Tat eine Meldung wert gewesen. DRM greift nämlich um sich wie eine Seuche ... Scheußlich. ...
Hmm das war wirklich nix besonderes oO ...
Tolle News echt :T :D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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