Dabei ist es keinesfalls das Ziel, die Besucher der Website zu verunsichern, wenn sie Termine in dem Kalender entdecken sollten. Vielmehr geht es dem Verein darum, die Solidarität unter den Abgemahnten zu stärken.
Eines muss nämlich immer wieder vor Augen geführt werden: Man ist mit einer Abmahnung der Kanzlei X für das Werk Y, welches sich in der Tauschbörse Z befunden haben soll, keinesfalls allein. Es gibt dutzende, wenn nicht sogar hunderte Mitbürger, die ebenfalls diese Art von Post erhalten haben. Vielleicht für ein anderes Werk oder eine andere Tauschbörse. Jedoch oft genug dieselbe Kanzlei. In einem Verfahren hatte beispielsweise die Kanzlei Schutt&Waetke ihre Postausgangsbücher vorgelegt, um den Versand der Abmahnung zu bestätigen. Unabhängig des Ausgangs des Verfahrens war aus dem Postausgangsbuch zu ersehen, dass allein an dem besagten Tag 59 Abmahnungen für das Werk Y die Kanzlei verlassen hatten. Wie viele Abmahnungen für andere Werke versandt wurden, ist bedauerlicherweise unklar. Möglicherweise könnten es 59 Abmahnungen pro Werktag, verteilt über einen ganzen Monat und länger gewesen sein. Die Gesamtsumme wäre beachtlich.
Im Gegenzug bedeutet dies jedoch auch, dass keiner mit seiner Abmahnung alleine steht. Sollte es zu einem Prozess auf die Kosten oder gar auf Unterlassung kommen, stand man bisweilen alleine da. Der Verein möchte gegen dieses "alleine" nun abschaffen, indem ein Terminkalender auf der Homepage integriert wurde. Personen können darin Terminvorschläge tätigen, an denen gegen sie ein Verfahren stattfinden wird, mit Angabe des Gerichts sowie der Zeit. Um Fakes vorzubeugen, werden die Daten vorab vom Verein gegen den Abmahnwahn e.V. geprüft, so dass dort nur korrekte Einträge hinterlegt werden können. Außerdem bittet man die Abgemahnten, ihren Termin in keinem Forum zu veröffentlichen. Die abmahnenden Kanzleien lesen möglicherweise in jedem Forum mit. Eine falsche Aussage dort, welche in Verbindung zum Prozess gebracht werden kann, könnte fatale Auswirkungen haben.
Sollten nun die ersten Daten zu Prozessen eintrudeln und an einem Gerichtsstand in der näheren Umgebung stattfinden, so mögen andere Abgemahnte dem zumeist öffentlichen Prozess als Zuhörer beiwohnen. Dies mag dem Beklagten im Gerichtssaal außer dem solidarischen Beistand nicht viel nützen, doch bietet es den Zuhörer die Gelegenheit, sich auf die Argumentation der Gegenseite einzustellen. (Firebird77)
News Redaktion am Sonntag, 22.02.2009 21:15 Uhr
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.