
Bewanderte Leser werden sich bei derartigen Meldungen vermutlich fragen, wie man nach wie vor auf eine der ältesten Betrügereien im Internet hereinfallen kann. Doch das Schicksal einer Salzburger Geschäftsfrau beweist es zum wiederholten Male. Die angebotene Hilfsbereitschaft und die Gutgläubigkeit der aus Österreich stammenden Dame wurden ihr zum finanziellen Verhängnis. Sie hat insgesamt 350.000 Euro an die unbekannten Kriminellen überwiesen.
Die Köpfe hinter diesem Betrugsfall handelten in bekannter Nigeria-Connection Manier. In der per E-Mail verschickten Nachricht wurde wie üblich ein Anteil einer hohen Erbschaftssumme angepriesen. Allerdings sei die Vorfinanzierung eines Notars, der Anwaltskosten und der Steuer nötig. Und genau diese müssten übernommen werden. Als Dankeschön dafür würde versprochen, dass 40 Prozent der Erbschaft als Dankeschön nach Österreich gehen.
Nachdem Beträge jenseits der 350.000 Euro Grenze überwiesen wurden, brachen die Betrüger den Kontakt ab. Um an diese erhebliche Geldsumme zu gelangen, hat die Frau Geld aus der Firma entnommen, eine Münzsammlung verkauft und einen Bausparvertrag aufgelöst. Zu groß schien die Verlockung nach dem großen Geld.
Verschiedenen Berichten zufolge werden diese und ähnliche Mails nach wie vor noch fleißig verschickt. Obgleich die Erfolgsrate gering ist, gehen von Zeit zu Zeit rentable Opfer auf den Leim. Die zuständige Polizei schüttelt über die Gutgläubigkeit der Frau den Kopf. Alleine schon wegen der holprigen Textgestaltung müsste bei den Lesern ein gewisses Maß an Skepsis auftauchen, hieß es. Nicht nur die österreichische Polizei rät, diese Mails umgehend zu löschen. (gS-)
(via derstandard.at, thx!)
News Redaktion am Montag, 23.02.2009 20:52 Uhr
Wen wollte sie eigentlich beerben? Und wer zahlt ohne mit der Wimper zu zucken insgesamt soviel Geld an menschen, die man weder gesehen noch gehört hat? Solche Menschen lassen einen den Glauben an Vernunft und Aufklärung noch mehr verlieren (falls es noch etwas zu verlieren gibt, das ist Ansichtss ...
Ja,ja...die Nigeria-Connection mal wieder. Es war ja eine ganze Zeit lang ruhig um diese Burschen, fast schon hätte man denken können die hätten aufgegeben. Aber nein, in den letzten Monaten häufen sich im Spam-Ordner wieder die netten Briefe der nur auf mein Wohl bedachten Banker. Kaum zu glaub ...
Um an diese erhebliche Geldsumme zu gelangen, hat die Frau Geld aus der Firma entnommen, eine Münzsammlung verkauft und einen Bausparvertrag aufgelöst Fail. ...
Die zocken doch mittlerweile auch bei Ebay die Leute ab. Dickes Beileid an die arg gebeutelte "Geschäftsfrau". Aber besonders clever war das von dir nicht, Schätzchen! ...
Aber jetzt mal im Ernst: Wenn das die Gefahren des Internets sind, dann bin ich enttäuscht . . . man muss ja lediglich um sich zu schützen nicht an fremde Leute Geld schicken. Wenn das die einzigen Gefahren im Internet wären, dann wäre das Netz wohl das ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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