
Die sogenannten "Malvertisements" funktionieren auf unterschiedlichste Weise. Oft wird in einem unsichtbaren iFrame eine fremde, kontaminierte Webseite geladen, welche den Nutzer mit Malware, oft auch scheinbarer Anti-Virus-Software, versorgt.
Dies wurde im jetzt bekannt gewordenen Fall über eine manipulierte PDF-Datei bewerkstelligt. Diese verursachte ein Nachladen von Schadcode von einer inside.com - Subdomain. Diese Methode hat jedoch nichts mit der vorige Woche entdeckten Schwachstelle zu tun. Es muss jedoch nicht unbedingt eine PDF-Datei sein, auch generische PHP-Indizes versorgen die Opfer mit Schadcode.
Sieht ein Nutzer die Anzeige und wird über den iFrame weitergeleitet, so werden eine Reihe bösartiger Dateien heruntergeladen, unter anderem auch winratit.exe, welche beim nächsten Neustart für die Installation von Anti-Virus-1 sorgt.
Aufgrund der Reichweite des DoubleClick-Werbenetzwerkes ist es nicht abzuschätzen, wieviele Seiten wie eWeek außerdem betroffen waren. Ein Google-Sprecher verweigerte die Auskunft zur Dauer der Aktitvität dieser kontaminierten Anzeigen, sowie der Methodik, durch welche den Angreifern dieses gelingen konnte. (-rbrueckner)
News Redaktion am Mittwoch, 25.02.2009 16:51 Uhr
Das ist krass. :confused: Natürlich kann man nicht alles kontrollieren, aber dass Google (bzw. einem Tochterding) mal einer durch die Lappen geht, ist natürlich ungewöhnlich. Letztens der Fall mit „This site may harm your Computer“ hat mich Googles System schon als fehlerbehaftet ansehen lass ...
Googles Werbenetzwerk DoubleClick hat schädliche Anzeigen verbreitet. Es wurde das Technikportal eWEEK von den bösartigen Bannern befallen. Die sogenannten "Malvertisements" funktionieren auf unterschiedlichste Weise. Oft wird in einem unsichtbaren iFrame eine fremde, kontaminierte Webseit ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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