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ASCAP: iTunes soll für Probehören bezahlen

Die American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP) hat zusammen mit der Broadcast Music Inc. (BMI) nach mehr Geld verlangt. Eine konkrete Idee brachte man auch gleich ins Spiel.

Konkret spricht man mit den Forderungen den gegenwärtigen Marktführer iTunes an. Dieser soll für die "Vorhör"-Funktion zukünftig Gebühren abführen. Was wie ein schlechter Scherz klingt, meinen die Interessensverbände aber todernst.

Während Labels am Musikverkauf Geld verdienen erhalten die Verwertungsgesellschaften meist nur eine kleine Beteiligung. So würde der überwiegende Teil des Kaufpreises bei einem iTunes-Track beim Label verbleiben. Die Verbände und Verwertungsgesellschaften erhalten nur einen unbedeutenden Bruchteil.

Während jedoch für Aufführungen außerhalb des Internets, also beispielsweise bei Konzerten, im Radio oder anderweitig Gebühren gezahlt werden müssen, ist dies online nicht regelmäßig gegeben. Bei Online-Vorführungen - und sei es nur die 30-Sekunden-Vorschau bei iTunes - gehe man praktisch leer aus. Man könne folglich auch kein Geld an die Künstler ausschütten. Deswegen sollen nun auch alle Aufführungen im Internet mit einer Gebührennote belegt werden. Online-Radios und Streams müssten danach bald tiefer in die Tasche greifen. Hierzulande kein Novum. Wer ein Webradio betreibt und darin auch aktuelle Charthits abspielen will, kommt um die GEMA praktisch nicht herum. In den USA ist dies bislang anders. Entsprechend kritisch sieht man auch die Forderung von ASCAP.

Apple müsste demnach für jede geleistete Hörprobe einen bestimmten Betrag an die Verwertungsgesellschaften zahlen. Denn auch eine Hörprobe von lediglich 30 Sekunden würde einer "Aufführung" gleichkommen. Die Online-Musikläden stellen sich bislang quer. Dies sei so nicht richtig. Man würde es zwar allgemein bedauern, dass Künstler kein beziehungsweise sehr wenig Geld durch weitere Aufführungen verdienen. Doch das Internet sei nun einmal kein Äquivalent, das man einfach so heranziehen könne. (Firebird77)

(via intern, thx!)

(Bild via myspace, thx!)mg src="http://vg03.met.vgwort.de/na/17142fac5d3f4c7fb0eef91b5188ea9e" width="1" height="1" alt="">

News Redaktion am Freitag, 18.09.2009 16:36 Uhr

tagsTags: ascap gebühren itunes american society of composers authors and publishers aufführung broadcast music inc lizenz verwertung bmi

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15 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Real_Peter_Pan am 19.09.2009 20:22:31

    nee, keine Joints, den Ideen nach zu urteilen war das was härteres, irgendwas, dass dir das Gehirn ganz am Arsch macht und auch iwie das realitätsbezogene Denken ausschaltet :D Ja, die haben zuviel von dem Klebstoff geschnüffelt, mit dem sie ihre Abmahn-Briefe zukleben... ...

  • t-master am 19.09.2009 02:30:34

    nee, keine Joints, den Ideen nach zu urteilen war das was härteres, irgendwas, dass dir das Gehirn ganz am Arsch macht und auch iwie das realitätsbezogene Denken ausschaltet :D ...

  • 0tozero am 19.09.2009 01:23:56

    Klar und demnächst sollen die Läden noch Geld dafür zahlen, dass sich die Kunden die Cover der CDs anschauen dürfen.. Ich glaub da haben sich ein paar Leute zu vielen Joints durchgezogen. -.-" Ich frage mich sowieso was die Schei*e soll.. Oh die Künstler bekommen so wenig Geld.. Stimmt, die pa ...

  • DanteConstantin am 18.09.2009 22:21:21

    Die Ratten fangen an zu verhungern und fressen sich nun gegenseitig auf. Find ich super. (Ist wie in meiner Küche, da gibts so viele Keime dass die sich schon alle gegenseitig auffressen und ich so nich krank werden kann.) :D ...

  • markus4321 am 18.09.2009 21:54:51

    Rechtlich gesehen ist das sogar korrekt, auf größeren, belebten Plätzen kommt das einer Vorfürhung gleich. In 10 Jahren weiß der Staat - und die Musikindustrie sowieso bescheid was man denkt .. Dann gibts am Monatsende automatisch die Abrechnung. Ich denke mal wenn man sich eine Lizenz für d ...

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