
Der geplante Paragraf 92A hat in Neuseeland für viel Aufsehen gesorgt. Im Oktober 2008 wurde das Gesetz verabschiedet. Im Februar legte die Musikindustrie und die Internetanbieter des Landes gemeinsam ihren Plan vor, wie das Gesetz im Detail in die Tat umgesetzt werden könnte.
Nach zahlreichen Streitigkeiten erklärte der Premierminister John Key, dass das Vorhaben verzögert werde, bis eine angemessene Lösung gefunden sei. Bis auf Ausnahme der Industrie wurde die Umsetzung von vielen Seiten und auch in der Presse stark kritisiert.
Campbell Smith, der Leiter der RIANZ (ähnlich der RIAA in den USA) erklärte, dass jeder der Beschwerdeführer falsch und alleine die Musikindustrie inhaltlich richtig liegen würde. Seiner Aussage nach hätte die Industrie ihre Geschäftsmodelle bereits verändert, illegales Filesharing wäre nichts als frustrierend für die legalen Anbieter. Zudem hätte man hart an angemessenen und vernünftigen Lösungen gearbeitet, um die Raubkopierer ausfindig zu machen. Der Paragraf 92A sei eine gute Lösung für jedermann. Diesbezüglich sieht er auch die IPSs und die Regierung in der Pflicht, um die Musikindustrie bei ihrem Vorhaben zu unterstützen. Die Presse würde lediglich eine sensationslüsterne Propaganda rund um das Three-Strikes-Gesetz betreiben. Alles wäre halb so schlimm, wie man es berichtet hat.
Smith fügte an, es wäre einfach die Verletzer des Urheberrechts ausfindig zu machen. Man würde sich bei den öffentlichen Filesharing-Börsen einklinken und die IP-Adressen der Uploader von Musik mitschneiden. Entscheidend dabei sei die Menge der angebotenen Stücke. Freilich ist dies im Fall von BitTorrent nicht möglich, zumal kein öffentlicher Ordner existiert, den man einsehen könnte. Es bleibt also beim vagen Versuch die Menge der angebotenen Musik zu schätzen. In Großbritannien sind bereits mehrfach Personen verwarnt worden, die nur eine einzige illegale MP3 angeboten haben.
Es bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung der gesetzlichen Grundlage am anderen Ende des Erdballs aussehen wird. Der Blick muss so weit aber nicht schweifen, derzeit wird über ein vergleichbares Gesetz in Frankreich verhandelt. (Ghandy)
(via TorrentFreak, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 10.03.2009 10:34 Uhr
Je mehr ich über Neuseeland in solchen und ähnlichen Bezügen lese, desto mehr möchte ich auf den Bildschirm kotzen. wenn du das tust, stelle bitte ein foto davon ins netz...:D ...
Je mehr ich über Neuseeland in solchen und ähnlichen Bezügen lese, desto mehr möchte ich auf den Bildschirm kotzen. ...
Naja vllt. sollte man erstmal hier in Deutschland anfangen und seine Stimme der Piratenpartei geben. Ich verweise mal ganz dezent auf die Website der PPD denen leider noch 283 Stimmen fehlen um auf die Wahlzettel zu kommen. ...
vielleicht kommen anonyme Netzwerke jetzt endlich in Mode :T Die graben sich gerade ihr eigenes Grab. Ich schaue belustigt zu und geniesse die Show. Oder die VPNs billiger. Was auch immer sie sich ausdenken mögen, die Piraten sind deutlichen im Vorteil bzgl. der Anzahl, ...
vielleicht kommen anonyme Netzwerke jetzt endlich in Mode :T Die graben sich gerade ihr eigenes Grab. Ich schaue belustigt zu und geniesse die Show. ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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