
In Deutschland dürfte der Filesharing-Client Lphant wenig populär sein. Er funktioniert lediglich im Rahmen des eD2k-Netzwerkes und diesbezüglich hat hier in deutschen Landen klar der Esel und seine Derivate die Nase vorn. Außerdem war es nach Aussage einiger Forenbenutzer auf zahlreichen Rechnern zu Problemen mit der Antivirensoftware und auch zu Abstürzen des Betriebssystems gekommen.
Die Firma Discordia Ltd. dürfte einigen Lesern noch recht bekannt vorkommen. Nach Übernahme der Clients iMesh und Bearshare und auch der ehemals offiziellen Website von Shareaza.com scheint das Unternehmen wieder aktiv zu sein. Discordia bietet auf dem gehijackten Shareaza.com einen eigenen, gefakten Client an. Das Gleiche scheint sich jetzt auch im Fall von Lphant zu bewahrheiten. Auch das Aussehen der beiden Webseiten gleicht einander wie ein Ein dem anderen.
Was früher einen unbefristeten und universellen Zugriff auf alle Inhalte erlaubte, ist heute von zahlreichen inhaltlichen Filtern und DRM-Mechanismen bestimmt. Der "neue" Lphant Client ist zudem eine 100%ige Kopie des Fakes vom iMesh, Bearshare und Shareaza. Goodbye Freiheit!
Wer das Original ausprobieren möchte - die aktuelle Version vom Client Lphant gibt es hier auf die Platte, das Projekt rund um Shareaza hat auf PanteaProject.net eine neue Heimat gefunden.
Der Unternehmensleitung von Discordia war es nicht mal zu peinlich, sich auf der übernommenen Webseite als der älteste P2P-Service der Welt darzustellen. Die Arbeiten an Shareaza begannen im Jahr 1998. Und dies, kurz nachdem Napster auf der Bildfläche auftauchte. Das alleine mag ja stimmen. Der Urheber des Programmes ist und bleibt aber Michael Stokes, der auch das Gnutella2-Netzwerk entwickelte. Die Mitarbeiter der Discordia Ltd. haben mit der Geschichte des Netzwerkes und dieses Clients nichts gemeinsam.
Letztlich bleibt nur zu hoffen, dass diese neue Firmenstrategie auf den US-amerikanischen Raum und auf derart unbekannte Programme begrenzt bleibt. (Ghandy)
(via TorrentFreak, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 11.03.2009 14:31 Uhr
Nicht online gehen! :D So etwas dachte ich mir schon hehehe :D :D :D ...
Sicherheit im WWW, gibt es sowas überhaupt? Nicht online gehen! :D ...
Dafür ist die Sicherheit schlicht lachhaft. Sicherheit im WWW, gibt es sowas überhaupt? ...
Warum um alles in der Welt ist im Artikel ein Downloadlink für diese Müllsoftware angegeben? Der Artikel soll doch eine Warnung sein das Tool nicht zu nutzen! Bis das Projekt wieder eine eigene Page hat findet man das Programm zB hier.[/URL ...
wenn man alte sachen sucht ist das eine hervorragende sache... Dafür ist die Sicherheit schlicht lachhaft. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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