Das Magazin Spiegel berichtet in seiner aktuellsten Ausgabe über eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachen (KFN), das zu einem äußerst interessanten Ergebnis gelangt ist.
Demnach sind rund 14.000 Jugendliche im Alter von 15 Jahren süchtig nach Computerspielen, 23.000 weitere bewegen sich in einem Bereich, der als sehr stark gefährdet angesehen wird. Die Untersuchung wurde vom Bundesinnenministerium gefördert und soll am kommenden Montag in Hannover vorgestellt werden. Insgesamt wurden 44.610 Jugendliche im Alter von 15 Jahren befragt.
Hervorzuheben dürfte auch die Feststellung der Studie sein, wonach Jugendliche heute an Schultagen länger PC-Spiele konsumieren, als dies 2005 der Fall war. In 2009 liegt der Durchschnittswert bei rund 130 Minuten, demgegenüber stehen 91 Minuten aus dem Jahr 2005. Die Werte sind außerdem für das schulfreie Wochenende von 140 Minuten im Jahr 2005 auf 167 Minuten im Jahr 2009 angestiegen. Jeder sechste männliche Jugendliche spiele täglich sogar mehr als viereinhalb Stunden. Bei Mädchen sei die Quote insgesamt erheblich geringer, jedoch wäre auch bei ihnen ein enormer Anstieg zu verzeichnen gewesen. Maßloses Spielen führe zwar nicht automatisch zu einer Sucht, jedoch seien insbesondere Online-Rollenspiele als besonders gefährlich anzusehen, so die Studie. Der Leiter des Institutes, Christian Pfeiffer, betrachtet insbesondere "World of Warcraft" als das meistverkaufte Online-Rollenspiel als besonders riskant, weshalb er eine Anhebung der Altersfreigabe von 12 auf 18 Jahre forderte.
Im Zuge der jüngsten Ereignisse wird man diese Studie sicherlich zu nutzen wissen. (Firebird77)
(via heise, thx!)
(Bildquelle: MAVAV, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 15.03.2009 13:10 Uhr
Ja eben. Wer World of Warcraft zocken will, soll das tun. Aber bitteschön nicht übertreiben. Sonst ärgert sich noch der Professor Pfeiffer darüber. ...
mal ganz ehrlich, würds einen unterschied machen ob die spiele eine alterfreigabe erst ab 18 hätten? also ich bezweifel das, sollen sie ruhig machn wenns danach glücklich sind :D ...
Selbsterkenntnis ist eine Tugend, die man am Wenigsten von Süchtigen erwarten kann. Im Gegenteil wird die Sucht mit Zähnen und Klauen verteidigt und zum Normalfall erklärt. ...
Vor 10 Jahren war ich mal wieder in der Klinik und musste Zeit totschlagen. Da las ich in einer Vitrine einen Artikel über Onlinesucht. Ich dachte ich spinne, aber das war ernst gemeint. Ich habe mich dann damit beschäftigt, denn nach deren Kriterien war ich onlinesüchtig. 12-14 Stundem PC am Tag ...
auch ich verbringe viel Zeit mit Sport, bzw. was mit Freunden unternehmen. Wenn ich dann abends mal 2 bis 3 h spiele, na und?! Außerdem zock ich da auch fast nur mit Kumpels, auch Klassenkameraden :T Und wo ist jetzt das Problem? ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.