
Man kennt U2 als eine Band, die sich mit Ausnahme ihres Managers bislang zum Thema Filesharing bedeckt halten hat.
Nach dem jüngsten Interview mit USA Today dürfte sich dies aber nun geändert haben. Dort äußerte sich Bono mehr als nur negativ über die filesharende Szene. Seiner Ansicht nach würde die Regierung viel zu wenig tun und vermutlich erst dann agieren, wenn "das Filesharing von TV-Serien und Filmen so leicht wird, wie von Musikstücken." Dass dies in der Zwischenzeit von der größeren Datenmenge bereits so einfach ist, scheint ihm im Rahmen seiner flammenden Rede entfallen zu sein.
"Von Punk Rock zu Hip-Hop, von Heavy Metal bis Country, die Musiker laufen mit einem Lächeln herum und springen wie Lemminge in den Abgrund. Die Legislative hat dafür gesorgt, dass das Musikbusiness vor die Hunde geht."
Bono versucht sich als Sprecher für alle Künstler, die unter dem illegalen Musiktausch ihrer Werke finanziell leiden. Bedauerlicherweise ist er eigentlich nicht die Person, die man sich für eine solche Rolle vorstellt. Er selbst hat mehrere Millionen US-Dollar durch seine Musik verdient und dürfte schwerlich berichten können, wie es ist, wenn man wenig Geld hat.
"Die Menschen denken, dass Künstler wie ich überbezahlt und überheblich sind. Damit liegen sie nicht mal falsch. Was sie aber gerne vergessen ist die Frage, wie wird ein Songwriter eigentlich bezahlt? [...]. Es gibt keinen Platz für reiche Rockstars, um nach mehr Geld zu fragen. Aber jemand sollte für die einfachen Künstler kämpfen, weil es einfach verrückt ist. Musik ist zu einem Abwasser geworden, einem Werkzeug. Aber für mich ist es eine heilige Sache, also bin ich darüber doch etwas verärgert." (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 18.03.2009 13:30 Uhr
wenn "das Filesharing von TV-Serien und Filmen so leicht wird, wie von Musikstücken." wo ist der unterschied? es ist nicht schwerer... Mfg Rick ...
Die Legislative hat dafür gesorgt, dass das Musikbusiness vor die Hunde geht. ... Musik ist zu einem Abwasser geworden, einem Werkzeug. Aber für mich ist es eine heilige Sache, also bin ich darüber doch etwas verärgert. Musik ist heutzutage tatsächlich nur noch ein Abfallprodukt ...
Der soll sich mal lieber um den Hunger und die Armut in der Welt kümmern...*hust* Macht er doch, Secti.:D ...
GENAU ! Kommt genau aus der richtigen Ecke, von nem " Künstler" der es sich leisten kann Alben bis an sein Lebensende für LAU rauszubringen solche hirnrissigen Statements zu lesen ist doch echt der Gipfel der Dekadenz. Was kommt denn als nächstes ? Staatlicht verordneter Plicht CD Kauf ? Ich f ...
Ich kann Bono da gar nicht so ernst nehmen... Die mit dem grössten Dreck am Stecken schreien am lautesten: --- A familiar paradox about leftist celebrities in the entertainment industry is that their embrace of progressivism almost never includes a wholehearted embrace of progressive taxation, i ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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