
Conficker A, die erste Version, nutzte eine Windows-Lücke aus, die bereits mit dem Monate vor der Verbreitung des Schädlings von Microsoft veröffentlichten Sicherheitsupdate MS08-67 geschlossen wurde. Die Experten vermuten daher, dass Conficker zunächst eine relativ kleine Anzahl von Firmenrechnern mit langen Update-Zyklen infizierte, auf denen der entsprechende Patch noch nicht installiert war. Nach diesen Rechnern fahnden sie nun.
Forscher der University of Michigan bedienen sich dabei eines Überwachungs-Systems des Department of Homeland Security (DHS), das dieses bereits seit sechs Jahren zur Überwachung sogenannter Darknets nutzt. Die IT-Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass dieses System aufgezeichnet hat, wie Conficker sich von den ersten infizierten PCs aus neue Opfer suchte. Das nämlich geschieht immer nach einem bestimmten Muster. Um die entsprechenden Informationen zu finden, müssen die Forscher allerdings geschätzte 50 Terabyte Daten durchsuchen. Die Forscher allerdings sind recht zuversichtlich: Zu ihrer Überraschung enthält Conficker offenbar keinen Code, der die Sensoren des DHS blockiert, was nach ihrer Ansicht durchaus machbar gewesen wäre. Beobachter merken an, das dies nicht gerade ein gutes Licht auf die Effektivität der DHS-Systeme wirft - allerdings scheinen auch die Conficker-Autoren, die bisher sehr erfolgreich mit ihrem destruktiven Treiben waren, hier einen Fehler gemacht zu haben.
Die Forscher hoffen nun auf wertvolle Informationen darüber, wie sich Conficker quer durch das Internet verbreitete. Sie hoffen, so besser gegen zukünftige Epidemien vorgehen zu können. (Annika Kremer)
(via Ars Technica, thx!)
News Redaktion am Freitag, 20.03.2009 22:59 Uhr
conficker lolololololol XD ^_____^ geh und werd erwachsen. ...
Darknet-Detektoren... natürlich nur gegen Botnetze eingesetzt, nicht etwa gegen Freenet... Aber eine interessante Idee. Wie funktioniert so ein Detektor wohl? ...
conficker lolololololol XD ^_____^ ...
Tzzzz , das erste Opfer war ich. Naja vlt. auch das 2. ...
IT-Sicherheitsforscher versuchen mehr über die Verbreitung des Computerschädlings Conficker zu erfahren. Dazu suchen sie dessen allererstes Opfer. Conficker A, die erste Version, nutzte eine Windows-Lücke aus, die bereits mit dem Monate vor der Verbreitung des Schädlings von Microsoft ve ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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