Es hat lange gedauert, doch die Entwicklung geht gut voran. Immer mehr Online-Musikshops beseitigen die Digital-Rights-Management (DRM) Technologie und bieten die MP3s ohne jedweden Kopierschutz an. Eine an und für sich lobenswerte Entwicklung, die immer weiter voranschreitet. Nun konnte der Netzbetreiber Vodafone das Majorlabel Warner Music Group auf seine Seite ziehen.
In Kürze werden Werke von Künstlern, die bei dem Majorlabel unter Vertrag stehen, völlig DRM-frei über Vodafone zu beziehen sein. Keinerlei Kopierschutz mehr, keinerlei Beschränkungen. Gefällt die MP3, kann sie ohne Probleme auf den MP3-Player oder den heimischen PC transferiert werden. Vodafone nimmt hierbei eine bedeutende Position ein, hat man doch bereits zuvor Verträge mit EMI, Universal sowie Sony Music ausgehandelt, die der DRM-Technologie ebenfalls den Todesstoß versetzten. Vodafone gehört somit zum ersten Netzbetreiber weltweit, der DRM-freie Tracks aller vier Majorlabels über das Mobilfunknetz anbietet.
"Das Feedback aller Märkte, in denen ein DRM-freies Angebot gestartet wurde, war einfach unglaublich positiv. Unsere Kunden lieben (...) die Flexibilität von DRM-freien (Tracks) auf ihren Handys", erklärte Pieter Knook, der Internet Service Director von Vodafone. Währenddessen versuchen die Majorlabels, ihr Angebot an DRM-freien Tracks weiter auszubauen. Man scheint langsam aber sicher zu begreifen, dass die DRM-Technologie mehr geschadet hat, als sie einen positiven Nutzen eingebracht hätte.
Wenn man jedoch bedenkt, wie lange die Entwicklung eines solchen Angebots gedauert hat, sollte man keinen Blick in die Zukunft riskieren. Für Vodafone als Netzbetreiber werden diese vertraglichen Übereinkünfte jedoch sicherlich ihren Vorteil haben. An den Einnahmen des Unternehmens wird dies bereits heute deutlich.(Firebird77)
(via afterdawn, thx!)
(Bild via afterdawn, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 22.09.2009 11:17 Uhr
Das Wasserzeichen ist schlimmer als DRM. Es enthält private Daten des Kunden. Sie heben den Kopierschutz auf, aber wer es weiter kopiert kann identifiziert und bestraft werden (wie sieht es da rechtlich aus???). Hui die meinen es ernst und haben verstanden um was es geht? Ich ...
Das Wasserzeichen ist schlimmer als DRM. Es enthält private Daten des Kunden. Sie heben den Kopierschutz auf, aber wer es weiter kopiert kann identifiziert und bestraft werden (wie sieht es da rechtlich aus???). Hui die meinen es ernst und haben verstanden um was es geht? Ich schließe mich der 1. Au ...
Das mit den Wasserzeichen ist der Knackpunkt ...
Ohne DRM, aber auch ohne Wasserzeichen? ...
Naja, jetzt sieht man wie gut DRM-frei ankommt und will auch ein Stück vom Kuchen abhaben, kommen da aber damit viel zu spät. Jetzt richten sie sich nach den Kundenwünschen und dann ist das auch wieder falsch. Sollen sie jetzt Deiner Meinung nach DRM doch belassen? Mein Go ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.