
In einem Schreiben des Spiele-Senders Game-TV klärte man die Verhältnisse der beiden potentiellen Vertragspartner. Nachdem es zu vielen Diskussionen in den Communitys kam, sah man sich hier zu einer Richtigstellung gezwungen. So hieß es oftmals, dies alles diente nur der Publicity rund um Game-TV, die ein ähnliches Sendeformat bringen. Auch die vielen Anfragen der Fans von GIGA-TV beim bis vor kurzem noch möglichen Käufer, taten ein übriges, um hier Klarheit zu schaffen.
So dementiert Game-TV in diesem Statement die Behauptungen, es sei alles nur eine Marketing-Strategie gewesen, um sich an solchen Gerüchten hochzuziehen. Vielmehr war es lange Zeit durchaus geplant, GIGA zu übernehmen und in das eigene Format zu integrieren. Dabei hätte der komplette Sender und auch das Archiv übernommen werden sollen. Die nötigen finanziellen Mittel standen durch entsprechende Geldgeber bereit. Einzig Premiere machte diesem Vorgehen dann letztlich einen Strich durch die Rechnung. Man behauptete dort sogar noch, es hätte niemals Verhandlungen gegeben. Diese Unwahrheit ließ Game-TV durch ihren Anwalt aus dem Weg räumen und eine Richtigstellung wurde auf den Weg gebracht. Auch war es Game-TV vertragstechnisch verboten, überhaupt nur zu erwähnen, dass es Verhandlungen gegeben habe.
Ob es letztlich daran liegt, dass Premiere GIGA doch behalten möchte, oder ob es besser bezahlende anderweitige Interessenten für den Sender gibt, das ist nicht ersichtlich. - Im Nachfolgenden ist das Statement rund um den GIGA-Kauf durch Game-TV zu lesen:
"Liebe Game-TV Zuschauer, liebe Gamer-Community,
jetzt, wo unsere Verhandlungen mit Premiere über den Kauf von GIGA endgültig gescheitert sind, können wir euch endlich einen Blick hinter die Kulissen gewähren und ein paar offene Fragen beantworten:
Am Freitag, den 13. Februar 2009 wurde GIGA bekanntlich eingestellt. Wir haben eine zeitlang gebraucht, um uns intern klar zu werden, wie wir die neue Situation bewerten sollen und was wir daraus machen. Nach einigen Tagen und vielen Gesprächen hatten wir eine weitreichende Entscheidung getroffen: Wir begannen Verhandlungen mit Premiere, um die Web-Plattform GIGA samt TV-Archiv zu kaufen. Die nötigen finanziellen Mittel sicherten wir uns über befreundete Investoren aus der Privatindustrie, die unsere langjährige Erfahrung im Bereich digital Entertainment schätzen.
Nachdem in der GIGA-Community die ARD als möglicher Retter herhalten sollte, sickerte auch unser Interesse an GIGA durch und wurde in allen Facetten in verschiedenen Foren munter diskutiert. Um den Gerüchten und auch den vielen Anfragen, die uns erreichten, eine konkrete Antwort zu geben, haben wir beschlossen, eine erste Stellungnahme zu dem Thema zu veröffentlichen: 'Ja, wir sind tatsächlich an GIGA interessiert und haben auch Partner, die uns bei der Übernahme finanziell unterstützen'. Anschließend traf uns ein Medien-Echo, mit dem wir nicht gerechnet hatten: Von überschwänglicher Freude bis hin zum Vorwurf, hier eine reine PR-Nummer abzuziehen, war alles dabei.
Die Gespräche mit Premiere gingen unterdessen recht flott zur Sache. Eine unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung mit Premiere band uns allerdings derart, dass wir noch nicht einmal die Tatsache, dass Gespräche stattfanden, bestätigen durften. Geschweige denn Details zu den Gesprächen. So konnten wir in der Öffentlichkeit immer nur das Wenigste tun: Unser weiterhin bestehendes Interesse bekräftigen.
Umso überraschter waren wir, als Premiere am 10. März Verhandlungen mit uns in aller Öffentlichkeit dementierte. Jetzt sah es plötzlich so aus, als ob wir unser Interesse an GIGA nur vorgetäuscht hätten. Aus diesem Grund haben wir durch unseren Anwalt eine Gegendarstellung erarbeiten lassen (siehe unten), die die unbestreitbare Tatsache, dass konkrete Verhandlungen zwischen uns und Premiere über GIGA stattgefunden haben, belegt.
Eine Fortsetzung der Gespräche war nach dem irreführenden Dementi von Premiere aber für uns undenkbar. Am 11. März, also einen Tag nach den Äußerungen von Premiere, erhielten wir dann auch eine schriftliche Absage durch Premiere.
Die Motive von Premiere werden wir vermutlich erst nach dem Verkauf von GIGA erfahren. Aber vor allem: Mit einem Mal war auch die Vision geplatzt, hier gemeinsam mit der GIGA-Community unser Game-TV weiterzuentwickeln. Wir haben uns das zugetraut und hatten auch alle Vorkehrungen dafür getroffen. Leider hat das nicht geklappt!).
Wir wollen uns aber jetzt nicht weiter von der schönsten Nebensache der Welt ablenken lassen: GAMING! Ärmel hochgekrempelt, Controller oder Maus in die Hand - und ab in das nächste Level. Wir sehen uns! Stay tuned!
Euer Game-TV Team." (MSX)
(via giga-ard.blogspot.com, thx!)
(Bildquelle: biker2biker.net, thx!)
News Redaktion am Montag, 23.03.2009 15:30 Uhr
game-one wird doch auch von zwei ex-giga leuten gemacht. simon und budy glaube ich. glaube nicht dass es nur pr-gag war wenn sogar ein anwalt für eine richtigstellung bemüht wird. ist/war aber abzusehen dass giga von niemandem in alter form übernommen wird.. wobei die sich ja auch mit den jahren ...
also ganz früher mit der alten truppe hab ich das auch öfters geschaut... aber nachdem der Chinaman und die anderen da ausgetauscht wurden weil diese das Rentenalter von 28 Jahren oder so erreicht hatten wurde es immer langweiliger... da kann ich mir auch Werbespots bei Youtube ansehen. Giga i ...
Hah?! das Statement stand doch schon vor einer Woche auf der Game-TV Seite. Naja herzlichen Glückwunsch. Du hast es gesehen. Den restlichen 99,9% der User dieses Forums geht die Zukunft von GigaTV am Arsch vorbei. ...
Bla, bla, bla... Ich glaube Game-TV kein einziges Wort! Die wollten sich nur die GIGA-User packen und sonst nichts. Hoffentlich findet sich noch ein Käufer für GIGA - Ich glaube ja immer noch an KIKA! ;) Was hast du nur von dem Artikel nicht verstanden? Hast du ihn überha ...
Bla, bla, bla... Ich glaube Game-TV kein einziges Wort! Die wollten sich nur die GIGA-User packen und sonst nichts. Hoffentlich findet sich noch ein Käufer für GIGA - Ich glaube ja immer noch an KIKA! ;) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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