
Dabei stellen sie in Frage, auf welche Art und Weise Google "Spitzeninhalte" von weniger wichtigen trennt. So sei der PageRank, wie auch die Anzahl der Links auf ein Blog, als unzureichendes Maß zu betrachten. Die Medienunternehmen seien dabei, ihre Lobbyarbeit bei Google zu intensivieren, damit ihre "teuren Inhalte" in den Suchergebnissen auch ausreichend gewürdigt werden. Das einschlägige Argument der Lobbyisten: "Es sollte kein System geben, in welchem die Parasiten überproportional von den Produzenten der echten Inhalte profitieren." Ein wenig klingt es aber auch so, als würde die Finanzkrise der Medienbranche langsam zu schaffen machen oder aber, als würden sie so langsam ihre Monopolstellung schwinden sehen.
Die etablierten Medien fordern, dass die "Originalquelle" bei den Suchergebnissen bevorzugt behandelt wird. Google dagegen hält nicht sonderlich viel von den Träumen der großen Verlagshäuser. Ein Sprecher von Google sagte: "Es gibt auf jeden Fall einen Wert von Originalinhalten. Es gibt aber auch einen Wert von abgewandelten und kommentierten Sekundärinhalten. Wir betrachten das von vielerlei Seiten aus Perspektive der Nutzer. In Wahrheit gibt es viele Graustufen zu entdecken, selbst bei nur einem einzigen Zitat."
Beobachter sehen einige Hinweise darauf, dass die großen Medienunternehmen möglicherweise noch etwas anderes planen. Das sogenannte "Automated Content Access Protocol (ACAP)" soll dazu dienen, genauer zu kontrollieren, welche Inhalte von Webseiten und Suchmaschinen wie genutzt werden dürfen. Dieses könnte, so die Vorstellung der Medienunternehmen, ein neuer Standard im Internet werden. Sollte es den Medienhäusern tatsächlich gelingen, einen solchen Standard durchzusetzen, könnten auch Nutzungsberechtigungen und eine Art von DRM Teil des Ganzen werden. Ober aber Teil des Problems, das regelt, wie beispielsweise mit Derivaten von Texten im Internet umzugehen ist. (020200)
News Redaktion am Dienstag, 24.03.2009 00:57 Uhr
Lieber etwas gegen diese verfluchten Pseudopreisvergleichsseiten die den Produktnamen in der URL haben, welche oft automatisch generiert wird und die so auf eine "leere" Seite landet oder ähnliche Abfallseiten. ...
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber direkt lachen. Die Presse schreibt bei den Bloggern ab, anstatt selbst zu recherchieren, und wehrt sich dagegen, dass sie von Bloggern zitiert wird. Wie war es noch mal bei der Berichterstattung über den Amoklauf? Ein Journalist veröffentlichte ...
Eine rosige Zukunft. ...
AAAH HÖRT MIT DEM 2.0 SCHEISS AUF das nervt. ...
@ghandy ich weiss, ich bin ein Träumer... Aber es nervt einfach nur das, so habe ich zumindest das Gefühl, diejenigen, die in den größten Glashäusern sitzen sich die dicksten Steine suchen. Da werden Aussagen gemacht und zur "Normalität" erklärt mit einer Überzeugung, die mich nur noch wund ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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