
Der Audioscrobbler, beziehungsweise das Last.fm-Plugin, sowie die Nutzung der Webseite und der Community-Services bleibt weiterhin kostenlos - auf der ganzen Welt. Für Unmut allerdings sorgte die heutige Ankündigung, dass Nutzer außerhalb von Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Deutschland zukünftig für das Streaming-Radio zahlen müssen, welches Musik nach eigenem Geschmack spielt. Kein Wort, noch nicht einmal eine Silbe wurde darüber verloren, warum Last.fm so handelt. Warum ändert sich für Einwohner dieser drei Länder nichts? Warum muss man schon in Ländern wie Frankreich oder den Niederlanden bezahlen?
Wired verifizierte inzwischen, dass Last.fm eine genauere Begründung in einem Posting nachgeliefert hat. Der Grund ist, dass in Ländern außer UK, USA und Deutschland die Werbeeinnahmen der Last.fm-Seite nicht hoch genug sind, und sie aus diesem Grunde andere Einnahmequellen anzapfen müssen, um die Kosten zu decken. Es würde in anderen Ländern nicht genügend Marketing beziehungsweise Werbeverkäufe geben, also müsste man andere Möglichkeiten ausloten. Im Einzelnen schrieb Matthew Ogle von Last.fm in einem Posting zu der Begründung, warum ausgerechnet UK, USA und Deutschland von der Regel ausgenommen sind: "Dieses sind die Länder, wo wir die meisten Ressourcen und Kontakte zu Vermarktern haben, welche den Verkauf von Werbeflächen organisieren. Dies ist die Art, wie wir Geld verdienen, um Künstler und Labels zu bezahlen. Unser Augenmerk liegt vor allem in den USA, UK und Deutschland als Schlüsselmärkte. Mit der Hilfe des CBS Interactive Sales Team und unserem eigenen Sales Team in London. Hier ist unser Hauptsitz und traditionell haben wir eine starke Präsenz in Deutschland."
Für Nutzer aus diesen drei Ländern ändert sich am Angebot also nichts, andere werden zur Kasse gebeten, sollten sie zukünftig den Radioservice von Last.fm nutzen wollen. (020200)
(via Wired, Last.fm Blog, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 25.03.2009 03:04 Uhr
nutzer in den dritte welt ländern die keine 3 € für einen musik streaming service haben werden jetzt sicher garnicht wissen was sie mit ihrem DSL Zugang für 30€ im monat machen... schweinerei ist das dass die für ihre arbeit auch noch geld wollen und nicht bereit sind drauf zu zahlen, schli ...
wow, es hat endlich mal nen vorteil in deutschland zu leben ;) aber zu last.fm, hmm, naja... mal kurz angetestet aber das wahre isses eh nicht. es gibt tausende frei empfangbare inet-radios (zum grossteil mit keiner oder nur sehr sehr wenig werbung) die meinen musikgeschmack abspielen, das ganze au ...
Ich nehme mal an, dass die kosten für die Dienstleistung ansich nicht sooo teuer sind, dass man sie nicht refinanzieren könnte. Auch wenn ichs nicht mit zahlen belegen kann, vermute ich, dass das teuerste für last.fm vieleicht die Lizenzkosten an die Plattenindustrie sein könnte. In dem Fall wü ...
Ich nutze Last.fm jetzt knapp seit einem jahr, wenn sie Gebühren in anderen Ländern zugunsten von Künstlern und Labels wollen, is es aus meiner sicht nur positiv da ich selber nichts bezahlen muss und der leidenden Musikindustrie Geld zugespielt wird. ...
Naja man kann ja denken was man will, aber wenn es sich nicht lohnt dann machen die das halt nicht. Denken darf man darüber natürlich was man will, aber jeder der denkt es wäre ein leichtes in den betroffenen Ländern einen solchen Service werbebasiert aufzubauen steht es ja frei dies selbst zu t ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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