
Es klingt wirr und ist doch genauso ernst gemeint, wie viele andere Predigten aus dem Lager der Musikindustrie. Der neue Feind ist greifbar.
Nein, es handelt sich diesmal nicht um die "üblichen Verdächtigen", sondern vielmehr um eine Randgruppe, die man bislang eigentlich gar nicht so wirklich ins Auge gefasst hatte. Websites, die Musikstreams anbieten. Last.fm dürfte hierbei wohl zu den größten und bekanntesten Vertretern gehören. Genau eben jene werden nun beschuldigt, an den enormen "Verlusten" der Musikindustrie beteiligt zu sein. Ein Musikindustrie-Analytiker der NPD-Group hielt heute eine flammende Rede, wo die wirklichen Probleme der Musikindustrie liegen würden. Erfreulicherweise sei P2P bei weitem kein so großes Problem, wie die Musikindustrie dies darstelle. Das wahre Problem liege vielmehr darin begründet, dass immer mehr potenzielle Konsumenten Musik nur noch hören. Hören ungleich kaufen. Ursache für diese steigende Entwicklung sei die Tatsache, dass man Musik auf Seiten wie Last.fm umsonst anhören könne. Es bestehe kein Bedarf mehr, sie zu kaufen. Die Ausführungen gingen noch weiter und tangierten einige Bereiche, die man durchaus als korrekt ansehen könnte. Die Kernfeststellung, dass Musikstream-Dienste mit ein Auslöser dafür wären, dass die Menschen weniger Musik kaufen, klingt dennoch aberwitzig.
Vielleicht sollte man das Radio verbieten, oder gleich jedwede Übertragung von Akustik, die musikähnlich sein könnte. Dann bleibt ja nichts anderes mehr übrig, als alles zu kaufen. Oder? (Firebird77)
(via techdirt, thx!)
News Redaktion am Mittwoch, 25.03.2009 19:20 Uhr
ich hab vor 2 jahren mit dem cd-kaufen begonnen, und hab in dieser zeit über 120 stück gekauft. ein grossteil davon sind eigenproduktionen und demos - alles noch von hand ausgedruckt und zugeschnitten, ein weiterer grossteil der cds wurden von kleinen independent labels produziert. gerade mal 3 st ...
Wenn ich mal wieder so eine Scheiße von der Musikindustrie höhre dann könnte ich kötzen. Ich kauf keine Musik mehr weil - nein nicht weil ich sie auch legal um sonst bekomme. NEIN weil ich den Raffzähnen nicht mein Geld in den Rachen schmeiße. Die wollen doch jede noch so kleine chance auf ...
Ihr habt wohl Player mit schlechter Hardware, ... Wie gut, das die Klangqualität nicht vom Player abhängt :D ...
128k ist auf dem MP3 Player ok, jedoch möchte ich schon bei der Wohnzimmer Anlage 192++ Hätte ich Kopfhörer für 200€ wie nen Freund, dann würde ich aber auch klagen bei 128k ~ ~ 320kbps ist doch schon sehr groß, jedoch hätte ich es am liebsten immer so :> [naja eigentlich ...
Also langsam reichts mal endlich. Die Musikindustrie muss so eine große Lobby mit so vielen Geldsäcken haben, dass die sich sowas immer wieder rausnehmen können. Hoffentlich läuft das so ab wie eigentlich immer in der Geschichte der Menscheit. Irgendwann stürmt der wütende Mob die Bast ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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