
Offenbar konnten sich Vertreter der Musikindustrie in ihren Forderungen gegenüber Apple durchsetzen, mit dem Ergebnis, das es nun zukünftig ein "variables Preismodell" geben wird. Obwohl es nun auch Songs günstiger geben soll, bedeutet das natürlich zunächst einmal, dass die Preise bei besonders erfolgreichen Songs im Preis steigen werden. Und zwar um ganze 30 Prozent.
Die Maßnahme wird bereits von einigen als "PR-Albtraum" bezeichnet. Der Zeitpunkt für die saftige Preiserhöhung sei extrem ungünstig gewählt. Sowohl Wirtschaftskrise als auch der neue Höchststand bei digitalen Bezahldownloads könnte die Kunden empfindlich treffen. Jim Guerinot, Bandmanager von Nine Inch Nails, No Doubt und Offspring, sagte: "Wäre es nicht sinnvoller, angesichts dieser Entwicklungen mit dem Preis herunterzugehen, anstatt die paar aktiven Kunden auszupressen, die bereit sind, für die Musik zu bezahlen?"
Die Festsetzung auf den Preis von 99 Cent pro Track hat Apple mit dem Beginn des iTunes-Stores festgesetzt und durchgehalten - trotz starkem Druck von der Musikindustrie. Nun wurde die strikte Preisbildung durch ein variables Modell ersetzt, welches Downloads für 69 Cent, 99 Cent und 1,29 Dollar ermöglicht. Laut Angaben der Zeitung LA-Times würde als Gegenleistung auf sämtlichen Kopierschutz verzichtet werden. Ein Berater, der unter anderem für die Warner Music Group arbeitete, sagte, dass es für die Musiklabels dennoch schwer genug werden würde, Downloads für mehr als einen Dollar zu verkaufen. Die 99-Cent-Marke hätte sich etabliert und "je länger eine Gewohnheit bleibt, desto schwerer wird es, sie zu brechen." (020200)
News Redaktion am Samstag, 28.03.2009 00:55 Uhr
Was soll man dazu sagen außer: Scheiß geizige Musikindustrie! Die beschweren sich über illegale Downloads, aber senken die Preise für die CD's nicht. So, jetzt erhöhen die noch die Preise bei die Online MP3's. Ich mein was soll der scheiß? Ihr Gehirn scheinen die ja eigentlich nicht zu benu ...
Täusche ich mich, oder lesen hier alle nur + 30 %? Was ist mit den - 30 %? Und wer kauft "diese" Hit-Singles? :eek: Mach den Biiibooo, mach das Ufooo, mach den Grobiii ...dafür würde ich nichtmal 69 cent zahlen. So, ich schätze ehrlich gesagt ja, dass die Titel, die ura ...
Täusche ich mich, oder lesen hier alle nur + 30 %? Was ist mit den - 30 %? Und wer kauft "diese" Hit-Singles? :eek: ...
Tja, wenn die Künstler an der Preiserhöhung mehr verdienen (gab ja in Vergangenheit einige Streits zwischen Künstlern und I- Tunes) hat diese Sache wenigstens eine gute Seite. Aber den Musikkonsumenten werden die Preiserhöhungen natürlich nicht gerade Luftsprünge machen lassen. Schon allein di ...
"je länger eine Gewohnheit bleibt, desto schwerer wird es, sie zu brechen." Die fetten, reichen Anzugträger haben zu lange an einem uraltem Geschäftsmodell festgehalten, 5Mark in die Stammtischkasse ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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