Vor kurzem hatte der ehemalige Vizepräsident Dick Cheney erneut die Einschätzung geäußert, durch Waterboarding und ähnliche Methoden sei die Sicherheit der USA extrem erhöht worden und man habe mit den gewonnenen Informationen Terroranschläge verhindert. Dieser Darstellung widersprechen nun ranghohe Regierungsbeamte der Bush-Regierung, die die entsprechenden Befragungen und die Antiterrorpolitik im allgemeinen aus der Nähe miterlebten.
Nach Angaben dieser Beamter konnten durch das Waterboarding zwar einige Informationen gewonnenen werden, diese waren aber keineswegs so sensationell, wie Cheneys Äußerungen glauben lassen. In vielen Fällen waren sie sogar schlichtweg falsch oder veraltet, so dass die Ermittlungsbehörden viel Zeit und Energie auf falsche Fährten verschwendeten.
Es gibt vor allem keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass durch die mit Hilfe von Waterboarding gewonnenen Informationen Terroranschläge verhindert werden konnten.
Diese Tatsachen werden insbesondere am Beispiel von Abu Zubaida deutlich, dem ersten Gefangenen, dem gegenüber die USA Waterboarding anwendeten. Zunächst hielt man ihn für einen der führenden Köpfe von Al Qaida und viele Amerikaner sind nach wie vor der Ansicht, Al Qaida habe wichtige Informationen gekannt und durch das Waterboarding preisgegeben. Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen; offenbar hatte man Abu Zubaidas Bedeutung innerhalb der Terrororganisation bei Weitem überschätzt. Kaum etwas von den unter Folter erlangten Aussagen des Mannes war aktuell und hilfreich. Die noch am ehesten hilfreichen Geständnisse machte Abu Zubaida, bevor er überhaupt gefoltert wurde. Momentan wird erwogen, Abu Zubaida in den USA vor Gericht zu stellen. Diese Pläne werden jedoch insbesondere von der CIA kritisiert, da man dort befürchtet, dass Details der verwendeten Befragungsmethoden an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Auch in dieser Hinsicht erweisen sich die damals angewendeten Methoden also als hinderlich für eine ordnungsgemäße und rechtsstaatliche Verurteilung von mutmaßlichen Terroristen. (Annika Kremer)
(via Washington Post, thx!)
News Redaktion am Montag, 30.03.2009 02:18 Uhr
@Huibu71a: Ist das dein Ernst? Oder habe ich deine Tags für Sakasmus übersehen? ;-) ...
manche Leute haben es echt drauf, sich künstlich aufzuregen.:rolleyes: Noch nie mit einer Gruppe Jungs in einem öfentlichen Schwimmbad gewesen?? Sowas ist doch völlig normal, aber nat. für die armen Islamisten zu inhuman.:rolleyes: :confused: Erstmal richtig informieren, bevo ...
manche Leute haben es echt drauf, sich künstlich aufzuregen.:rolleyes: Noch nie mit einer Gruppe Jungs in einem öfentlichen Schwimmbad gewesen?? Sowas ist doch völlig normal, aber nat. für die armen Islamisten zu inhuman.:rolleyes: :confused: Wenn du im Schwimmbad einen (aus ...
manche Leute haben es echt drauf, sich künstlich aufzuregen.:rolleyes: Noch nie mit einer Gruppe Jungs in einem öfentlichen Schwimmbad gewesen?? Sowas ist doch völlig normal, aber nat. für die armen Islamisten zu inhuman.:rolleyes: :confused: hm.. wenn ich jetzt deine adresse ...
Der Sinn dieser Methoden ist es ganz und gar nicht an Informationen zu gelangen. Vielmehr will man uns Stück für Stück weiß machen, dass Demokratie und Menschenrechte zwar gut, aber nicht machbar sind. Spekuliert wird auf einen Gewöhnungseffekt. Bei Erfolg werden wir allen weiteren Schweinereien bed ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.