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Waterboarding: Inhuman und nutzlos

Mit der Anwendung von Foltermethoden wie insbesondere Waterboarding gegenüber Terrorverdächtigen zogen die USA die Kritik von Menschenrechtsorganisationen aus aller Welt auf sich - und erzielten nach Angaben ranghoher Ex-Regierungsbeamter keine nennenswerten Erfolge.

Vor kurzem hatte der ehemalige Vizepräsident Dick Cheney erneut die Einschätzung geäußert, durch Waterboarding und ähnliche Methoden sei die Sicherheit der USA extrem erhöht worden und man habe mit den gewonnenen Informationen Terroranschläge verhindert. Dieser Darstellung widersprechen nun ranghohe Regierungsbeamte der Bush-Regierung, die die entsprechenden Befragungen und die Antiterrorpolitik im allgemeinen aus der Nähe miterlebten.

Nach Angaben dieser Beamter konnten durch das Waterboarding zwar einige Informationen gewonnenen werden, diese waren aber keineswegs so sensationell, wie Cheneys Äußerungen glauben lassen. In vielen Fällen waren sie sogar schlichtweg falsch oder veraltet, so dass die Ermittlungsbehörden viel Zeit und Energie auf falsche Fährten verschwendeten.

Es gibt vor allem keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass durch die mit Hilfe von Waterboarding gewonnenen Informationen Terroranschläge verhindert werden konnten.

Diese Tatsachen werden insbesondere am Beispiel von Abu Zubaida deutlich, dem ersten Gefangenen, dem gegenüber die USA Waterboarding anwendeten. Zunächst hielt man ihn für einen der führenden Köpfe von Al Qaida und viele Amerikaner sind nach wie vor der Ansicht, Al Qaida habe wichtige Informationen gekannt und durch das Waterboarding preisgegeben. Das entspricht jedoch nicht den Tatsachen; offenbar hatte man Abu Zubaidas Bedeutung innerhalb der Terrororganisation bei Weitem überschätzt. Kaum etwas von den unter Folter erlangten Aussagen des Mannes war aktuell und hilfreich. Die noch am ehesten hilfreichen Geständnisse machte Abu Zubaida, bevor er überhaupt gefoltert wurde. Momentan wird erwogen, Abu Zubaida in den USA vor Gericht zu stellen. Diese Pläne werden jedoch insbesondere von der CIA kritisiert, da man dort befürchtet, dass Details der verwendeten Befragungsmethoden an die Öffentlichkeit gelangen könnten. Auch in dieser Hinsicht erweisen sich die damals angewendeten Methoden also als hinderlich für eine ordnungsgemäße und rechtsstaatliche Verurteilung von mutmaßlichen Terroristen. (Annika Kremer)

(via Washington Post, thx!)

News Redaktion am Montag, 30.03.2009 02:18 Uhr

tagsTags: menschenrechte folter usa waterboarding cia cheney abu zubaida terrorismus bush

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15 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Ghandy am 31.03.2009 10:58:59

    @Huibu71a: Ist das dein Ernst? Oder habe ich deine Tags für Sakasmus übersehen? ;-) ...

  • Annika_Kremer am 30.03.2009 16:30:21

    manche Leute haben es echt drauf, sich künstlich aufzuregen.:rolleyes: Noch nie mit einer Gruppe Jungs in einem öfentlichen Schwimmbad gewesen?? Sowas ist doch völlig normal, aber nat. für die armen Islamisten zu inhuman.:rolleyes: :confused: Erstmal richtig informieren, ...

  • Naegermeister am 30.03.2009 16:26:35

    manche Leute haben es echt drauf, sich künstlich aufzuregen.:rolleyes: Noch nie mit einer Gruppe Jungs in einem öfentlichen Schwimmbad gewesen?? Sowas ist doch völlig normal, aber nat. für die armen Islamisten zu inhuman.:rolleyes: :confused: Wenn du im Schwimmbad einen ( ...

  • user124 am 30.03.2009 14:50:27

    manche Leute haben es echt drauf, sich künstlich aufzuregen.:rolleyes: Noch nie mit einer Gruppe Jungs in einem öfentlichen Schwimmbad gewesen?? Sowas ist doch völlig normal, aber nat. für die armen Islamisten zu inhuman.:rolleyes: :confused: hm.. wenn ich jetzt deine adr ...

  • am 30.03.2009 13:11:20

    Der Sinn dieser Methoden ist es ganz und gar nicht an Informationen zu gelangen. Vielmehr will man uns Stück für Stück weiß machen, dass Demokratie und Menschenrechte zwar gut, aber nicht machbar sind. Spekuliert wird auf einen Gewöhnungseffekt. Bei Erfolg werden wir allen weiteren Schweinereie ...

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