
Ganze Musikstücke fürs Handy sind laut der Studie so beliebt wie nie zuvor: Rund 6 Millionen Songs haben die Deutschen im vergangenen Jahr auf ihre Mobiltelefone geladen und für diese Downloads 9 Millionen Euro ausgegeben. Trotz der Wirtschaftskrise bedeutet das eine Steigerung von 12 Prozent. Dank gesunkener Tarife der Netzbetreiber, moderner Handys und der schnelleren Datenübertragung per UMTS ist der Kauf von Musik fürs Mobiltelefon zunehmend attraktiv geworden.
Basis der Angaben ist eine Erhebung der GfK Panel Services für den BITKOM. Der Branchenverband rechnet mit einem weiteren Wachstum für 2009. Einer der Gründe ist auch der gesunkene Durchschnittspreis pro Song, dieser ist auf 1,33 Euro gefallen.
Der Markt für herkömmliche Klingeltöne inklusive Freizeichen- und Videoklingeltöne entwickelte sich im Gegensatz dazu stark rückläufig. Ein Viertel gingen die Umsätze in 2008 zurück, immerhin konnte man mit 16 Millionen verkauften Klingeltönen noch immer 39 Millionen Euro umsetzen. Trotzdem ist die Verschiebung im Markt sehr stark, im Jahr 2007 wurden noch 23 Millionen Klingeltöne heruntergeladen.
Wie auch immer: Offenbar entsteht hier ein sehr effektiver Markt für den Absatz von Musik. War die Musikindustrie bislang auf der Suche nach neuen Märkten für ihre Produkte - diese Zahlen sprechen dafür, dass man im Mobilfunksektor sehr erfolgreich Musik vertreiben und auch Geld verdienen kann. (Ghandy)
News Redaktion am Montag, 30.03.2009 11:51 Uhr
Ja, exakt. Musik wird gekauft, sofern die Vermarktung stimmt und das scheint hier ja der Fall zu sein. Und die Zielgruppe ist tatsächlich sehr jung, ich komme da nicht mehr in Frage. ;-) @ForsakenRainman: Naja, man kann nicht alles geschenkt haben wollen. ...
Wir leben nun mal in einer Zeit, in der es normal ist, Musik für das Handy zu kaufen. Aber das ist mal wieder ein Beweis, dass Musik nicht nur illegal kopiert wird, wie es die Musikindustrie immer darstellen will ;) ...
nunja,wir haben uns früher fussball klebebilder gekauft und die kinder heute sammeln halt musik fürs handy.was sollen sie auch machen?auf mtv gibt es schon lange keine musik mehr sondern nur werbung für handygebimmel und dergleichen. aber gleich zu sagen "totale verblödung" u.s.w. finde ich unpa ...
gute einstellung - sehe ich ganz genauso :T ...
Jaja, die "Big-Bosse" der Klingeltonbranche freuen sich jetzt bestimmt ein zweites Loch in ihren Po, wenn sie das lesen. Die machen aus Scheiße Gold. Welcher Normale Mensch kauft sich Klingeltöne für sein Handy, ich mein es kann doch nicht so schwer sein, ein Handy an den PC zu verkabeln und si ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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