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PRS: Gebühren auch für Pferde

Die Performing Rights Society (PRS) scheint keine größeren Sorgen zu haben, als von jedem möglichen Zuhörer Gebühren einzuziehen. Auch wenn die hauptsächlichen Zuhörer keine Menschen sind.

Rosemary Greenway hat eine besondere Methode auserkoren, um die Pferde in ihren Ställen zu beruhigen. Seit über 20 Jahren spielt sie den Pferden klassische Symphonien vor.

Natürlich beschäftigt die 62-Jährige zwei Mitarbeiter, diese sind jedoch über die klassische Musik wenig erfreut und schalten das Radio ab, sobald Mrs. Greenway nicht anwesend ist. Somit gibt es für die Werke eigentlich keine Hörer, von den Pferden einmal abgesehen. Dennoch besteht die Performing Rights Society auf ihre Gebühren von 99 Britischen Pfund pro Jahr, damit die "Ausstrahlung" weitergehen darf. Dies ergibt sich für die Performing Rights Group einzig aus der Tatsache, dass das Malthouse Equestrian Centre eben zwei Angestellte hat, die diese Musik hören könnten - unabhängig der Tatsache, ob sie es wirklich tun.

"Die Angestellten kümmert es nicht, ob der Radio läuft oder nicht. Die Wahrheit ist wohl, dass sie meine Musik gar nicht mögen und das Radio ausschalten, wenn ich nicht da bin. Insbesondere an stürmischen Tagen versuche ich die Pferde diese Musik hören zu lassen - es sorgt für eine ruhige Atmosphäre, da man nur mit einem Pferd arbeiten kann und es dann anderen hilft, derweil ruhig zu bleiben. Wir sind nahe an der RAF Lyneham Flugplatz, auch von dort gibt es erheblichen Lärm durch Flugzeuge."

Eine Sprecherin der Performing Rights Society äußerte sich, wiefolgt: "Selbstverständlich verlangen wir von den Leuten kein Geld für Musik, wenn diese nur Tiere anhören. Mrs Greenway wurde lediglich darum gebeten für die Musik zu bezahlen, welche ihre Angestellten hören - wie in jedem anderen Betrieb auch."

Natürlich mögen die Angestellten etwas von dem Radio mithören. Sie würden dies jedoch lieber vermeiden und schalten es sogar ab, sobald Mrs Greenway nicht in der Nähe ist. Schade, dass man für dieses Problem scheinbar keine andere Lösung findet. (Firebird77)

(via telegraph, thx!)

News Redaktion am Dienstag, 31.03.2009 18:09 Uhr

tagsTags: gebühren lizenz prs rechte radio performing rights society pferde

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4 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • teddybeer am 31.03.2009 19:47:42

    Also die News werden immer grottiger. Wenn man kein Inhalt hat dann wiederholt man sich halt ständig. In dem eh schon kurzen Text steht 3 mal das die Angestellten das Radio auschalten weil sie es nicht hören wollen. :confused: # Aber ich glaube, das soll dazu beitragen, di ...

  • am 31.03.2009 19:12:03

    "Selbstverständlich verlangen wir von den Leuten kein Geld für Musik, wenn diese nur Tiere anhören. Mrs Greenway wurde lediglich darum gebeten für die Musik zu bezahlen, welche ihre Angestellten hören - wie in jedem anderen Betrieb auch." Widerspricht irgendwie der Üb ...

  • kleinad am 31.03.2009 19:08:24

    Also die News werden immer grottiger. Wenn man kein Inhalt hat dann wiederholt man sich halt ständig. In dem eh schon kurzen Text steht 3 mal das die Angestellten das Radio auschalten weil sie es nicht hören wollen. :confused: dann weiß es am ende wenigstens jeder... ...

  • Hassel am 31.03.2009 19:03:39

    Also die News werden immer grottiger. Wenn man kein Inhalt hat dann wiederholt man sich halt ständig. In dem eh schon kurzen Text steht 3 mal das die Angestellten das Radio auschalten weil sie es nicht hören wollen. :confused: ...

  • gullinews am 31.03.2009 17:53:05

    Die Performing Rights Society (PRS) scheint keine größeren Sorgen zu haben, als von jedem möglichen Zuhörer Gebühren einzuziehen. Auch wenn die hauptsächlichen Zuhörer keine Menschen sind. Rosemary Greenway hat eine besondere Methode auserkoren, um die Pferde in ihren Ställen zu beru ...

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