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28. Dezember 2007
24C3 Was tun? v2.0Was man angesichts der hacker- und netzfeindlichen Rahmenbedingungen denn praktisch tun könne, fragte Markus Beckedahl bereits auf dem Chaos Communication Camp diesen Sommer. Ein halbes Jahr später sind wir einen Schritt weiter: erste Erfahrungen im Nerdlobbying, viralen Kampagnen und anderen Tätigkeiten liegen vor. Vor allem Videos, Video-Remixes und Widgets sollten auch 2008 für Information, Bewegung und Spass sorg Wie auch im Sommer musste improvisiert werden - der Praxistauglichkeit der Tipps zum Selbermachen tat das aber keinen Abbruch. Die Welt geht unter, das Internet wird verboten, zu diesen Assoziationen komme man bei der Lektüre der einschlägigen Quellen. Faktisch bestehen jedoch viele Möglichkeiten, um seinen Teil dazu beizutragen, dass es doch anders kommt. Vor allem das Medium Video ist für die Zukunft hoch interessant - Aufwand und nötiges KnowHow sind inzwischen kein großes Hindernis mehr. Der
(Konventioneller Offline-Protest mit Transparent: wie man sieht, gelangt auch diese Form des Statements in die Medien) Mit Remixen und Zusammenschnitten kann so zur Kenntlichkeit entstellt werden, was ansonsten in sozialverträglichem Politikersprech daherkommt - und nebenbei kann man eine Menge Spass haben. Im Unterschied zur direkten Kommunikation - in der von drastischen Worten in der Regel abgeraten wird - kann hier auch Klartext verwendet werden. Nicht zuletzt erreicht man mit den vordergründig amüsanten "Virals" auch Zielgruppen, die ansonsten für Bürgerrechtsthemen wenig zugänglich sind. Online ist das - mit Einschränkungen - ebenso möglich. Anfragen an Abgeordnete sind per Fax zu stellen, Mails neigen zur Beantwortung mit Mustertexten. Zu den einschlägigen Plattformen existieren erste Erfahrungswerte: Wer mit unbeantworteten Fragen leben kann, ist weiter mit Und die vielgehasste Klagerei ist auch noch ein weitgehend unbeackertes Feld geblieben - auch wenn die anstehende Verfassungsbeschwerde gegen die VDS auf Besserung hoffen läßt. Das Vorbild Die entsprechenden Medien können online wie offline verbreitet werden - und natürlich sind auch die Coder gefragt, die Widgets, Plugins und Addons für Blogs, CMS, Homepages und Social Networks bauen können, damit die Botschaft leichter verbreitet werden kann.
(Drohnen bei Nacht: Privater Überwachungsaktivismus wider der herrschenden Klasse) Und wie auch beispielsweise die Überwachung durch die Unsicherheit, wen es denn treffen könnte, zu verändertem Verhalten führt, sollte man die Kraft der feinen Nadelstiche nicht unterschätzen. Wenn der Kampf für die Bürgerrechte an vielen Stellen für Unruhe und vermehrten Denkprozessen führt, bewegt sich einiges: dass geschützte Räume für angewandte Dummheit und Ignoranz keine Selbstverständlichkeit mehr sind, zeigte sich auch im vergangenen Jahr. Verwandte News
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