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29. Dezember 2007
24c3 How to hack the wahlsystemWahlcomputer sind, näher betrachtet, bisher eine einzige Pannenshow gewesen. Dass mit dem E-Voting neue und durchaus realistische Möglichkeit zur Manipulation vorhanden sind, ist damit klar. Wie wenig Manipulation nötig ist, zeigte Markus Schneider. Das Problem: Wahlen gehen knapp aus, sind algorithmisch nicht ganz einfach von Stimmen auf Sitze übertragbar, weswegen mit geringen Mitteln ggf. große Auswirkungen einhergehen. Basisdaten, die auf der "Was hätte manipuliert werden müssen, damit 2005 ein Patt der großen Parteien entsteht?", dies eine der Forschungsfragen. Von US-Verhältnissen sind wir noch weit entfernt - was mit am deutschen Modell der Erst- und Zweitstimmen liegt - aber erstaunlich war dennoch, dass etwas über 70.000 Stimmen gereicht hätten, um die Sitze im Bundestag gleich zu verteilen, statt vier Sitze Unterschied zwischen Christ- und Sozialdemokraten zu haben. Deutlich weniger als die 310.000 Wahlberechtigten, die rein mathematisch von vier Abgeordneten im Bundestag repräsentiert werden. Während 2002 noch recht "eindeutige" Ergebnisse in allen Wahlkreisen vorherrschten, nahm 2005 die Zahl der nur durch hauchdünne Mehrheiten entschiedenen Wahlkreise deutlich zu. Wahlkreise können nach "Manipulationsfähigkeit" sortiert werden: ab wieviel Prozent Verschiebung kann man einen Kreis kippen bzw. das Gesamtwahlergebnis ändern?
Die Zahl der Kreise, wo unter oder nur wenig mehr als ein Prozent ausreicht, wächst - insofern ist es geradezu zynisch, wenn in der Diskussion um den Hamburger Wahlstift darüber gesprochen wurde, wieviel Prozent Abweichung zwischen elektronischem und papiergestützten Ergebnis "tolerierbar" sei. Für Erheiterung sorgte in diesem Kontext die Frage des Referenten, wie man "Politiker überzeugen kann, dass Wahlmanipulation schlecht ist?" Interessanterweise plant einer der "Wackelkreise", mit Nedap-Wahlcomputern zu wählen. Bislang wurden nur Analysen bereits abgeschlossener Wahlen gemacht. Prinzipiell ist - angesichts hervorragender Hochrechnungen und Stichproben bereits am Wahltag - aber auch eine "begleitende" Analyse der Wahlergebnisse noch vor der endgültigen Auszählung der Stimmen denkbar. Der ebenfalls anwesende Verwandte News
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Wahlcomputer sind, näher betrachtet, bisher eine einzige Pannenshow gewesen. Dass mit dem E-Voting neue und durchaus realistische Möglichkeit zur Manipulation vorhanden sind, ist damit klar. Wie wenig Manipulation nötig ist, zeigte Markus Schneider. Das Problem: Wahlen gehen knapp aus, sind algorithmisch nicht ganz einfach von Stimmen auf Sitze übertragbar, weswegen mit geringen Mitteln ggf. große Auswirkungen einhergehen. Basisdaten, die auf ... Korrupt am 29.12.2007 16:02
http://events.ccc.de/congress/2007/F...s/2334.en.html und http://events.ccc.de/congress/2007/F...s/2352.en.html Sind in jedem Fall heute noch Pflichtprogramm, in ersterem sitze ich gerade... Aber der Herr MdB hatte wenigstens mal was zu sagen. Der wird auch einer der wenigen sein, die sich damit auseinandersetzen. Sowas ist fein und züchtig. Mate? ClemensBW am 29.12.2007 16:20
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