
Die Zeitung Wales Online berichtet, dass der Jazzmusiker Victor Frederick durch ein Sondereinsatzkommando an einem ganz normalen Nachmittag überwältig wurde. Nur einige Meter von seiner Wohnung entfernt wurde der 63-Jährige festgenommen und einer Leibesvisitation unterzogen. Seine Lebensgefährtin und seine Tochter wurden nach Angaben der Zeitung von dem Einsatzkommando mit roten Laserpointern auf der Stirn überrascht, während ihnen zugerufen wurde, dass man sie erschießen würde, sollten sie sich rühren. Glücklicherweise ist die Situation noch einmal "gut" ausgegangen.
Der Musiker Frederick hatte keine Vorstrafen oder anderweitig auffälliges an sich. Offenbar war der Polizei sowohl die Verkabelung in seinem Musikstudio verdächtig, als auch schalldämpfendes Material - welches in einem Tonstudio üblich ist. Gegenüber der Presse sagte die Einsatzleitung, dass die tatsächlich "ernsthafte Sorgen gehabt hätten", dass in dem Musikstudio explosives Material hergestellt würde. Bei dem Einsatz selbst wurde außerdem "verdächtiges Material" beschlagnahmt, welches der Musiker gerade bei sich trug: ein Video von dem Boxer Muhammad Ali, wie auch eine Keramikvase, die ein traditionelles karibisches Getränk enthielt.
Schon seit 35 Jahren lebt der Musiker in der walisischen Stadt Cardiff, ursprünglich kommt er aus St.Kitts. Er sagte, dass es immer ein gutes Verhältnis zur Polizei hatte. Noch vor einiger Zeit hätte er mit seiner Band auf einem "Polizeiball" gespielt. Auf einer Pressekonferenz äußerte er sich: "Das war eine wirklich furchteinflößende Situation, in die ich da gebracht wurde. Ich kann mir das nur so erklären, dass ein falscher Anruf bei der Polizei einging, der behauptete, bei uns im Studio würde ein geheimes Bombenlabor existieren."
Schon im Vorfeld wurde er seit einer Woche mit einem Hubschrauber überwacht. Er selbst äußerte sich auch dazu, dass er schon vorher einige Anzeichen registrierte, die ihm das Gefühl gaben, überwacht zu werden. Beispielweise durch ein Auto, welches ihn auf dem Heimweg verfolgte. (020200)
(via BoingBoing, thx!)
News Redaktion am Samstag, 04.04.2009 03:51 Uhr
Ich frage mich echt, ob die Polizisten noch "normal" waren, nachdem sie mit Laserpointern auf dem Kopf des Jazzmusikers gefuchtelt haben? So sind nun mal die Engländer. :mad: Bei den "Gibraltar-Three" haben die Engländer gar n ...
Ja genau. Vor allem, weil man nur mit Röntgengeräten durch diese zigmal in England bzw. USA bemalten Einkaufsbeutel hinein schauen kann. Ich frage mich echt, ob die Polizisten noch "normal" waren, nachdem sie mit Laserpointern auf dem Kopf des Jazzmusikers gefuchtelt haben? ...
[QUOTE=KidZlerUnd dan spielen die Cowboy's noch mit Laserpointern rum ... Als ob das jemanden abschreckt ... Ein richitges einsatzkommando hätte warscheinlich mit GrossenKaliber waffen auf den Kopf gezielt aber diese heeren beforzugen Laserpointer ... Interesannt .... mann wollte das kind bestimmt ...
. Bei dem Einsatz selbst wurde außerdem "verdächtiges Material" beschlagnahmt, welches der Musiker gerade bei sich trug: ein Video von dem Boxer Muhammad Ali, wie auch eine Keramikvase, die ein traditionelles karibisches Getränk enthielt. Sehr verdächtig sowas ... mann stelle sic ...
1940 -- Jazz, we make young people agressive. 2008 -- Jazz, the revival, like to plant bombs! ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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