
Firefox 3.5 nähert sich langsam der Fertigstellung und soll im Juni erscheinen. Indes denkt das Developer-Team bereits an die Zukunft. Gestern wurden mit der Roadmap die Zielvorgaben für die nächste Generation des beliebten Open Source-Browsers vorgestellt. Firefox 3.6 soll im Jahr 2010 erscheinen und den Codenamen "Namaroka" (ein Nationalpark auf Madagaskar) tragen. Die Versionsnummer wird sich während des Entwicklungsprozesses jedoch sehr wahrscheinlich noch ändern. Auch wenn die Feature-Versprechungen noch mit Vorsicht zu genießen sind und vermutlich diversen Änderungen und Anpassungen ausgesetzt sein werden, hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:
- Unterstützung für "Light"-Themes und -Add-ons. Diese sollen sich ohne den momentan noch obligatorischen Browser-Neustart installieren lassen.
- Mozilla möchte zum Zweck des Browser-Look&Feels Animationen, etwa für das Hinzufügen von Lesezeichen, Verschieben und Öffnen von Tabs integrieren.
- Ein besseres Interface für das Hochladen von Dateien soll integriert werden, welches Drag&Drop sowie den Upload von mehreren Dateien auf einmal erlaubt (Ersteres gibt es momentan im Form des Add-ons dragdropupload, für das Zweite müssen sich Seitenbetreiber momentan noch mit dem Umweg eines Flash-Uploaders behelfen).
- Die Funktionen des Add-ons Prism sollen nahtlos in den Browser integriert werden. Somit können Internetseiten wie etwa GMail wie eine reguläre Anwendung auf dem Rechner per Desktop-Icon in einem eigenen Fenster gestartet werden.
- Benutzer von Windows Vista und 7 dürfen sich über eine bessere Unterstützung der Aero Glass-Effekte freuen, Mac OS X-User bekommen die betriebssysteminterne Rechtschreibprüfung integriert.
- Diverse Tweaks "unter der Haube" sollen die Startzeit und generell die Leistung des Browsers verbessern.
- Beim Öffnen eines neuen Tabs sollen nützliche Informationen und Links angezeigt werden, vergleichbar mit Opera und Chrome.
- Eine Seite about:me soll Informationen zur eigenen Browsernutzung liefern.
Interessant neben den genannten Aspekten ist sicherlich auch, welche Features Mozilla nicht ankündigt. Die Tatsache etwa, dass Mozilla keine Pläne zu hegen scheint, jeden Tab in einem eigenen CPU-Thread zu starten, wie es in Google Chrome und Microsofts Internet Explorer bereits jetzt zugunsten der Browserstabilität praktiziert wird, könnte den Firefox in Zeiten wachsender Popularität von Multicore-CPUs technisch ins Hintertreffen geraten lassen. Vor allem Chrome wird in nächster Zeit mit der angekündigten Unterstützung für Erweiterungen sowie Versionen für Mac und Linux den Browsermarkt ordentlich durcheinanderwirbeln. Es bleibt spannend, was Mozilla dem entgegensetzt. (fraencko)
Bild: Amsterdamize (cc)
(via Ars Technica, Download Squad, Mozilla Links - thanxalot!)
News Redaktion am Montag, 06.04.2009 23:34 Uhr
Ihr tut mir echt leid, zwingt euch den kommerziell-proprietären Opera-Browser zu benutzen, weil euch Firefox zu "dickleibig" ist. Na wenn das mal so ist. Wenn ich mich recht erinnere, war der Fuchs 3.0 laut iBench ein beachtliches Stück flotter als die aktuelle Opera-Version zu der Zeit. :) Ich bi ...
also für nen milti file upload brauch ich kein kompliziertes java script. da tun es auch mehrere upload felder mit dem selben name und dem zusatz am ende dessen und entgegen nimmt man das ganze dann mit php mit hilfe von $_FILES ... also entweder ist dieser punkt falsch erläutert oder es hande ...
Ich würde echt zu Opera wechseln, aber ich kann nicht auf meine Add-ons und Greasemonkey-Scripts verzichten. Es laufen doch zumindest recht viele Greasemonkey-Scripts und es gibt einige adäquate JS, die einige weitere Funktionen liefern. ;) Frage ist halt, was man für A ...
Chrom wiederum habe ich mal auf meiner Achtkernmaschine getestet: bei komplexen Seiten lastet er wirklich alle acht Kerne aus und ist locker 5-10 mal schneller als Firefox. Es ist nicht das Missmanagement von Firefox, wenn ein paar Websites acht Kerne auslasten. Warum ...
Was bringt es mir, wenn Mozilla den Browser schneller macht und gleichzeitig durch sinnlose Neuerungen verlangsamt? Da seh ich wirklich keinen Sinn drin. Das nennt sich dann Arbeitsspeicher (RAM). :eek: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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