
Aus dem neu auf den Weg gebrachten Gesetz geht hervor, dass von nun an der vollständige Name sowohl beim Hochladen von Videos als auch beim Posten von Kommentaren verwendet werden muss. So gesehen ist der Internetgigant Google auch gezwungen, dies in die Tat umzusetzen.
Das neue Gesetz ist mittlerweile seit dem 1. April in Kraft und betrifft alle Webseiten, welche mehr als 100.000 Besucher pro Tag verzeichnen können. Daher qualifiziert sich auch YouTube für diese Regelung und muss deren Bestimmungen einhalten. Ferner geht aus dem Gesetz hervor, dass alle Mitglieder von nun an ihren vollständigen Namen verwenden müssen. Doch damit noch nicht genug. Auch eine spezielle ID-Card-Nummer soll bei der Anmeldung angegeben werden.
Anstatt sich an die neuen Gegebenheiten anzupassen, verfährt Google in Korea jedoch anders. Ab sofort ist es schlicht und ergreifend nicht mehr möglich, Kommentare zu hinterlassen oder Inhalte hochladen zu können. Gewiss wäre dies durch ein angepasstes Anmeldeverfahren durchaus in den Griff zu kriegen. Laut einer Pressesprecherin von YouTube in Korea sieht man die Anonymität und die Freiheit der User als ein sehr hohes Gut an und will Selbige auch respektieren.
Allerdings sind auch den koreanischen Nutzern an dieser Stelle nicht alle Hände gebunden. Mittlerweile hat sich ein äußerst praktischer Work-Around herumgesprochen. Und zwar soll es genügen, in den Einstellungen die entsprechenden Länder-Settings zu modifizieren. Anschließend sei ein Upload der jeweiligen Inhalte in bekannter Manier möglich. (gS-)
(via PCWorld.com, thx!)
News Redaktion am Montag, 13.04.2009 16:23 Uhr
... Scheiß Kläger gegen Youtube... Nur weil sie neidisch sind und mit ihrem 0815tube nich rauskommen XS ...
Ich fürchte fast Südkorea, Nordkorea, als ob da wer Internet hätte wuhaha :D :D das stimmt lol xD ne also ich finde das zum kotzen, dass die immer ihre Perso ID angeben müssen! In dieser ID steht drin, wer wie heisst und was macht und wo wohnt. ...
In der Quelle lässt sich auch nur schwerlich was finden. An einer Stelle wird Seoul genannt (südkoreanische Hauptstadt) und an anderer direkt Südkorea - allerdings kann man hier nicht sagen, ob es sich auch auf diesen Artikel bezieht. Also hier hätte die Quelle mal besser rec ...
Wieso denn das? Eine sehr berechtigte Frage auf die es auch eine Antwort gibt. Der Autor der News war wohl an einer Aufklärung nicht sonderlich interessiert. Er legt wohl mehr Wert auf reißerische Berichterstattung ohne nach den Hintergründen zu fragen. Eine Antwort ...
ich sags ja immer wieder, die Schäubles dieser Welt sitzen überall -,- Wird Zeit, dass die "Menschen", die nichtmal Internet richtig buchstabieren können, aus der Legislative verschwinden :o ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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