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MMORPG: Gold-Seller Problematik immer präsenter

Der Handel von virtuellen Gütern in diversen Massively Multiplayer Online Role-Playing Games (MMORPG) nimmt für zahlreiche Publisher immer kompliziertere Ausmaße an.

"Für diejenigen, die versucht sind zu denken, wir würden das nur tun, um unseren Dienst anzubieten, oder weil wir dadurch Geld einnehmen [...]. Diesen möchte ich folgendes sagen. Mir wurde in der Vergangenheit 'ein Stück vom Kuchen' angeboten, wenn ich die Augen davor verschließe oder ihnen bei ihren Aktionen sogar noch helfe. Das hätte mir und/oder Mythic eine sehr, sehr nette Summe eingebracht, weit mehr, als wir durch reguläre Verkäufe erzielt haben. Meine Antwort ist und bleibt jedoch immer dieselbe: Fahrt zur Hölle."

So schreibt der Mythic Boss Mark Jacobs vergangenes Jahr in seinem Weblog, als es um die verhassten Goldhändler ging. Die Thematik ist nach wie vor aktuell, lässt sie doch keinen Gamer der fantastischen Online-Welten wirklich los. Für echtes Geld erhält man virtuelles Geld. Ein blühendes Geschäft, welches großartig funktioniert - und rechtlich zumindest fragwürdig ist. In zahlreichen Geschäftsbedingungen solcher Online-Games heißt es immer wieder, dass auch die Rechte an den virtuellen Finanzmitteln einzig dem Publisher gehören. Ein Handel mit diesen Gütern, beispielsweise bei eBay, wäre somit in einer rechtlich äußerst kontroversen Zone. Natürlich kann man nicht alle "Goldhändler" - wenn man den Begriff Gold einmal verallgemeinernd für alle Währungsarten in MMORPGs nutzen will - in einen Topf werfen. Manche handeln sicherlich seriös, doch dies ist nach Aussagen von zahlreichen Spieleherstellern nur ein geringer Prozentsatz.

Die Mehrheit agiert auf eine andere Art und Weise, welche die User schädigt und sie ihres Spielerlebnisses beraubt. Scamming und Hacking stehen sprichwörtlich an der Tagesordnung. Einmal übernommene Accounts werden regelrecht ausgeschlachtet, zum Teil sogar weiterverkauft. Der Handel blüht und die damit aufkeimende Problematik wächst.

Die Betreiber des MMORPGs RuneScape gehören zu denjenigen, die rigoros Accounts gesperrt haben, die den Handel aktiv betreiben. Man rechnet damit, bis zum Jahr 2010 Accounts gesperrt zu haben, deren Items und Gold einen realen Marktwert von bis zu 40 Millionen US-Dollar erbracht hätten. Der Kampf scheint endlos weiter zu gehen, wenngleich einige Publisher zumindest versuchen, den Handel In-Game anzukurbeln. Ob es nützen wird, kann nur die Zeit zeigen.(Firebird77)

(via eurogamer, thx!)

News Redaktion am Montag, 13.04.2009 20:00 Uhr

tagsTags: problem wirtschaft geschäft handel echtes geld gold-seller ingame mythic runescape virtuelles geld mmorpg

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25 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • zEeoN am 15.04.2009 12:04:55

    Wer? ...

  • Loncaros am 15.04.2009 10:18:18

    Die große Anzahl machts. Oder was glaubst du warum Yantis jetzt mehrfacher Millionär ist? ...

  • Toronto am 15.04.2009 09:43:51

    Ach wirklich? Das kann sehr stark variieren. Ich habe mal über $200 für virtuelle Werte ausgegeben(...)Stimmt, habe ganz vergessen, dass das riesige Summen sind... Du kannst doch nicht von einem Transfer des Reichtums sprechen, wenn es hier und da einen Menschen gibt ...

  • MrDraco am 15.04.2009 08:16:35

    Kauft nur Gold aus heimischer Produktion! ...

  • der_Lo am 15.04.2009 06:41:50

    Ach und was bitte hat ein verweis auf die 3. welt in so einer news (auf solch einer seite) zu suchen? Meinetwegen kann man sich über die ungerechtigkeit der welt im politik-forum auslassen. Sonst kannst du gleich anfangen zu jeder neuigkeit zu sagen, dass man lieber über "wirklich ...

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