
"Das Urteil gegen die Betreiber von The Pirate Bay hat eine wichtige Signalwirkung. Es stellt klar, dass das Betreiben einer Internettauschbörse mit überwiegend illegalen Inhalten nichts mit Seeräuberromantik zu tun hat, sondern letztlich nichts anderes als eine moderne Form der Hehlerei ist, an der sich die Betreiber zum Beispiel über Werbeeinnahmen persönlich bereichern", sagte Stefan Michalk, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie heute in Berlin.
"Gegen kostenlos kann man nicht konkurrieren", wettert Herr Michalk von der IFPI weiter. Natürlich wird im Rahmen der Pressemitteilung nicht unterlassen, erneut auf die Vorteile des Three-Strikes-Modells hinzuweisen. In Deutschland fehle im Gegensatz zu anderen Ländern die Bereitschaft seitens der Politik und der Provider, solche Ansätze zu realisieren.
Gottfried Honnefelder vom Börsenvereins des Deutschen Buchhandels dazu: "Ich freue mich für alle Urheber, Kreativen und die, die Sorge tragen, dass deren Inhalte verbreitet werden, über das heutige Urteil im Stockholmer Prozess gegen The Pirate Bay." Danach wird Herr Honnefelder noch konkreter in seinen Aussagen: "Betreiber von Websites, die ausschließlich oder teilweise dem organisierten Diebstahl von geistigem Eigentum Vorschub leisten, handeln kriminell. Ich hoffe, dass diese Entscheidung für den zukünftigen Umgang mit geistigem Eigentum richtungweisend ist, zumindest für Europa. Schützen wir die Kreativen vor solchen Übergriffen."
John Kennedy, IFPI Chairman & CEO betrachtet das Urteil als das richtige Ergebnis. Ihnen wäre es darum gegangen, die Rechte der Urheber zu verteidigen und die Illegalität des Angebots zu bestätigen. Helen Smith, Executive Chair von IMPALA glaubt zu wissen, dass das Urteil Musik in den Ohren von tausenden kleineren Independents und Künstlern sei.
Andreas Popp, Spitzenkandidat der Piratenpartei in der anstehenden Europawahl, indes kommentierte das Urteil differenziert: "Auch wenn das Urteil überraschend ist, vor allem wenn man in Betracht zieht, wie technisch unversiert die Anklage in den Prozess gegangen ist, so hat es etwas Gutes: Der Weg in höhere Instanzen ist nun frei. Beide Prozessgegner hatten bereits vor der Urteilsverkündung mitgeteilt, in Berufung gehen zu wollen. Vielleicht werden demnächst auch Hersteller von Messern für die damit begangenen Straftaten belangt. Zumindest legt die Argumentation des Schöffengerichts diese Möglichkeit nahe. Dieser Streit wird durch alle Instanzen laufen, da ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen.
Ring frei für den zweiten Akt - ein wenig Seegang hat Piraten noch nie geschadet!"
An dieser Stelle erneut mein herzliches Dankeschön an den Musikpiraten Christian Hufgard für seine Unterstützung!
News Redaktion am Freitag, 17.04.2009 16:16 Uhr
Wünsche allen einen schönen Tag ! Das Thema TPB verfolge ich schon länger und bin über das Urteil wirklich sehr erstaunt. Wenn man bedenkt wie unglaublich lange die Justiz in Schweden benötigt hat um überhaupt die Anklage auf die Beine zu stellen, danach wurde auch noch die ! Hälfte der An ...
Gibts das lied auch irgentwo in echt ? http://www.youtube.com/watch?v=ZLsJyfN0ICU ? :confused: Manchmal widern mich die Urheber und ihre Komplizen an.. vor allem wenn sie versuchen, "Diebstahl" mit online piracy in Verbindung zu bringen. Beeinflussung nenne ich das ...
Ich mach mal schnell was illegales , ABBA ist gar nicht aus Schweden !!! So ,nun ist es raus .:p ...
ine moderne Form der Hehlerei ist, an der sich die Betreiber zum Beispiel über Werbeeinnahmen persönlich bereichern Immerhin besser als wen die ContentMafia das geld bekommt ;) Man sieht ja was das für verbrecher sind ... mFg Edit:// Ich kann nur [URL="http://a ...
Haben die auch "im Namen des Volkes" in den Urteilen stehen?! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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