
Die JuPis, wie die Abkürzung für die "Junge Piraten" lautet, sollen als eigenständige Jugendorganisation nahe der Piratenpartei existieren und jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich politisch weiterzubilden und zu engagieren.
Dabei wird beonderer Augenmerk auf die digitale Welt gelegt, welche immer weiter voranschreitet. Neben einem guten Dutzend Gründungsmitgliedern waren zahlreiche Gäste bei der Gründung der Jungen Piraten anwesend, darunter Jürgen Erkmann, der Vorsitzende der Piratenpartei Hessen, sowie der Spitzenkandidat der Piraten für die bevorstehende Europawahl, Andreas Popp. Man mag anfänglich meinen, dass ein Dutzend Personen wenig sind. Wie Jürgen Erkmann jedoch gegenüber der Presse erklärt, waren dies nicht die einzigen teilnehmenden Mitglieder. Andreas Popp freute sich außerordentlich über die Gründung der Jugendorganisation: "Nach den Schweden sind wir nun die zweite Piratenpartei in Europa, die eine Jugendorganisation hat. Das gibt der Bewegung einen völlig neuen Schwung. Die Jugend von heute ist mit dem Internet aufgewachsen und sie ist es, die von den Plänen der 'Webseitenausdrucker' in der Bundesregierung wirklich betroffen wäre - wenn ihnen niemand zeigt, wie unsinnig die Vorhaben der Regierung sind. Jetzt hat diese Generation eine Möglichkeit sich gegen Zensur und Überwachung zu engagieren." Insbesondere die enorme Affinität zu digitalen Medien würde der Jugendorganisation behilflich sein. "Zur Gründungsversammlung waren deutschlandweit Mitglieder per Mumble und IRC zugeschaltet, so auch der dann neu gewählte Pressesprecher der Jupis. Allein dies zeigt doch schon, wie allgegenwärtig Medien wie das Internet mittlerweile geworden sind. Firmen engagieren Experten, um Telefonkonferenzen schalten zu lassen, unsere JuPis machen es einfach", so Jürgen Erkmann zum selbstverständlichen Umgang der JuPis mit Technologie.
Yuri, im bürgerlichen Leben als Sarah Linda bekannt, ist Gründungsmitglied der Jungen Piraten. Sie findet es toll, dass es nun endlich eine Jugendorganisation gibt, die sich mit dem beschäftigt, was auch bei der Piratenpartei wichtig ist: "Die 'alten' Piraten oder auch 'OPis', wie wir sie gerne nennen, müssen sich doch sehr mit Bürokratie beschäftigen. Wir dagegen können einfach loslegen, wenn wir etwas machen wollen. Darum geht es uns: Wir stehen auch für Datenschutz und Privatsphäre, Filesharing, Urheberrechte und Jugendschutz, können aber an viele Themen lockerer rangehen. Und sind einfach noch tiefer im Netz verwurzelt als die Parteimitglieder. Ich hoffe, dass die JuPis nicht nur für netzaffine Jugendliche, die sich in den Zielsetzungen anderer politischer Organisationen nicht wieder finden, eine echte Alternative darstellen." Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Helmut Pzimski beendet seinen Blogeintrag über den gestrigen Tag so: "Insgesamt liegt also noch viel Arbeit beim Aufbau einer funktionierenden Organisationsstruktur vor uns, der erste Schritt ist mit der Gründung (...) aber getan." (Firebird77)
(Bild via wiki.piratenpartei, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 19.04.2009 13:03 Uhr
Leider wird so eine Piraten-Partei nie von genug Leuten gewaehlt werden, weil der Name einfach total laecherlich fuer Menschen die nicht mit dem, was die Piratenpartei tut, zusammenhaengen. Aber vermutlich ist das auch besser so, dass die keiner waehlt, man weiß es nicht :). ...
Bundespräsident /fixed ...
Na wenigstens gibt es noch junge Leute die sich für Politik interessieren! Welcher Jugendliche den man auf der Straße sieht interessiert sich denn bitte für Politik, mal im ernst, das einzige Problem das 50% haben, ist "Boah, alta kannsu mir Kippen kaufen, weisch bin nich 18, ey voll gestresst, i ...
also ehrlich, es wird immer peinlicher. JuPi? Yuppie? dum? omfg! ...
Herzlichen Glückwunsch die Piratenmitglieder werden sicherlich nun vom BKA überwacht xD ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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