
Nicht ganz uneigennützig hat der israelische Provider Bezeq seinem Angebot lokale Web-Seeds hinzugefügt, wenngleich diese Handlung weitaus kundenfreundlicher ist, als bei zahlreichen anderen Providern.
In der Vergangenheit beschwerten sich immer mehr Provider über die unglaublichen Trafficlasten, die BitTorrent in ihren Netzwerken verursachen würde. Intensive Drosselungen sowie hitzige Auseinandersetzungen waren die unangenehme Folge. Verbessert hat sich an dieser Situation nicht sonderlich viel, insbesondere nach dem von einem US-amerikanischen Provider bekannt wurde, dass die Leistungsspitzen bestenfalls kurzfristig wären und das Netzwerk durch eine simple Umstrukturierung geschont werden könnte. Der israelische Provider Bezeq scheint einen gänzlich anderen Weg zu suchen, um sich von den Unmengen an Traffic zu befreien. Deren Weg scheint dabei wesentlich kundenorientierter, als dies bei den US-amerikanischen Providern der Fall war.
Man hat sich nämlich entschlossen, BitTorrent-Downloads der eigenen Kunden dadurch zu beschleunigen, indem man populäre Torrents im eigenen Netzwerk cached. Die Last, die das Netzwerk somit insgesamt zu tragen hat, wird dadurch erheblich verringert, da weniger ein- bzw. ausgehende Verbindungen zum Netzwerk von Bezeq entstehen. Dies wiederum bedeutet erhebliche Einsparungen beim Verbrauch von teurer Bandbreite. Das Prinzip ist dabei relativ einfach. Sobald ein Kunde von Bezeq einen Torrent-Download startet, unterbricht Bezeq die Verbindung und fügt einen neuen Tracker hinzu. Der zusätzliche Tracker ist ausschließlich für Kunden von Bezeq International erreichbar und verbindet sich zu einem Hochgeschwindigkeits-Web-Seed, welcher in Bezeqs Netzwerk liegt. Die Folge ist klar: BitTorrent-Downloads werden erheblich beschleunigt und Bezeq spart sich enorme Mengen an Traffic. Insgesamt betrachtet also eine Situation, an der alle beteiligten Parteien als Gewinner hervorgehen. Bedenken gibt es bislang lediglich aus zwei Gründen. Der Tracker von Bezeq International wird von einem Usenet-Provider in den Niederlanden gehostet, während sich die tatsächlichen Seeds im Netzwerk des Providers befinden. Welches Risiko ein niederländischer Usenet-Provider bei den äußerst kontroversen Urheberrechtsthematiken darstellt, lässt sich bislang schwer erfassen. Weitere Sicherheitsbedenken konzentrieren sich auf die Privatsphäre der User, da Bezeq die Torrent-Files ohne Erlaubnis editiert. Den vermeintlich hartnäckigsten Gegner dieses Systems dürfte jedoch die Contentindustrie selbst darstellen. (Firebird77)
(via torrentfreak, thx!)
(Bild via saban, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 19.04.2009 15:09 Uhr
ja schon klar, nur die leute, die ihre hashs überprüfen, brauchen normalerweise auch nicht ausm p2p zu laden :D Ohne Hashes zu überprüfen würde P2P gar nicht funktionieren, CRC-Fehler gibt's erst seit Rapidshare + co mit uralt http-Technik! :rolleyes: ...
ja schon klar, nur die leute, die ihre hashs überprüfen, brauchen normalerweise auch nicht ausm p2p zu laden :D jedenfalls ist jeglicher "zwischengeschalteter" service, der daten ändert, grundsätzlich kritisch zu betrachten, auch wenn er (erstmal) gut gemeit ist.. ...
die idee ist an sich ganz nett für leute, die immernoch p2p nutzen.. aber das klingt ja geradezu einladend für schäuble & co. den leuten was unterzujubeln :D Stichwort Hashfunktion... :rolleyes: Da ist Rapidshare noch weitaus riskanter, weil man oftmals nicht die Teile v ...
die idee ist an sich ganz nett für leute, die immernoch p2p nutzen.. aber das klingt ja geradezu einladend für schäuble & co. den leuten was unterzujubeln :D warum was benutzt du? ...
die idee ist an sich ganz nett für leute, die immernoch p2p nutzen.. aber das klingt ja geradezu einladend für schäuble & co. den leuten was unterzujubeln :D ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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