
Susan Boyle? Die meisten werden wohl sagen: Nie gehört. Dies ist auch wenig verwunderlich, tritt die Dame doch in der Sendung "Britain's Got Talent" auf.
Die Show ist vergleichbar mit den deutschen Superstar-Such-Sendungen, die auf diversen Sendern immer wieder zu sehen sind. Wer diese Mainstream-Shows nicht mag, wird Susan Boyle wohl eher nicht kennen. Wer die Show liebt, wird sich vermutlich auch über die Gegenstücke aus dem näheren Ausland informieren. Im Falle Großbritanniens wird man dabei auf Susan Boyle stoßen. Die Damen konnte die Jury durch ihre wirklich großartige Stimme beeindrucken, aber eben nicht nur diese. Videoclips ihrer Auftritte kursieren seither im Netz, insbesondere auf YouTube. Dort hat der Clip von Susan Boyles erstem Auftritt innerhalb von neun Tagen rund 100 Millionen Aufrufe (!) generiert. Ein netter Vergleich hierzu: Avril Lavignes Videoclip "Girlfriend" benötigte für 118 Millionen Aufrufe rund zwei Jahre.
Insbesondere der damalige Artikel über Avril Lavigne bringt uns hier zum Schmunzeln. Damals erklärte ihr Manager, die zahlreichen Videoclip-Aufrufe hätten der Sängerin etwa zwei Millionen US-Dollar an Einnahmen beschert. Darin waren natürlich auch ihre weiteren Clips eingeschlossen, welche jedoch bei weitem nicht so viele Aufrufe erzeugen konnten.
Wie viel hat also Susan Boyle, respektive "Britain's Got Talent" an dem Videoclip ihres Auftrittes verdient? Wired hat nachgeforscht und äußerte die Vermutung, dass es wohl um die 500.000 US-Dollar sein dürften. Ein beachtlicher Betrag, bei dem insbesondere interessant wäre, welchen Anteil Boyle erhält. Nach einer kurzen Nachfrage bei YouTube erklärten diese gegenüber Wired jedoch, dass das Video nicht in die Vermarktung aufgenommen sei. Kurzum: Es generiert keine Einnahmen. Wired bohrte daraufhin bei Sony/BMG nach, wieso der Clip keine Einnahmen generiert, obwohl Sony/BMG doch bestätigte Partner von YouTube sind. Eine Antwort steht hierzu bislang aus.
Verwunderlich ist das Ganze jedoch allemal. Boyle selbst wird als Teilnehmerin wohl nichts von den - vielleicht vorhandenen - Einnahmen erhalten. Wie viel Cowell, der Produzent und zugleich Juror in der Show, erhalten könnte, steht auch in den Sternen. Wozu also der Wirbel? Nun, man hätte hier einen wirklichen "netten" Betrag einnehmen können, hat dies vielleicht auch, äußerst sich aber bislang nicht dazu.
Es zeigt aber auch, dass YouTube - trotz der heftigen Kritik seitens der Musikindustrie - keinesfalls eine Geldquelle ist, die wenig bis gar nichts abwirft. Mit einem vergleichsweise geringem Aufwand hätte der Clip von Susan Boyle eine halbe Million US-Dollar abgeworfen. Es wäre doch sehr verwunderlich, wenn man weitere Videoclips von Boyle nicht in das Vermarktungsprogramm mit aufnehmen würde, ist doch davon auszugehen, dass auch ihre weiteren Clips ähnlich häufig angesehen werden. (Firebird77)
(via wired, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 21.04.2009 15:39 Uhr
Die amerikanische Firma „Kick Ass Pictures“ machte doch erst kürzlich der Susan Boyle ein unmoralischen Angebot. Auszug von „Kick Ass Pictures“: „Wir wollen diesen Film unbedingt drehen, solange sich die Öffentlichkeit für sie interessiert“, erklärte Mark Kulkis, Präsident der Por ...
Susan Boyle ist 47! BlackCrack hat eine falsche Vorstellung des Alters von reifen Frauen.:D ...
For the major labels, it's over. It's fucking over. You're going to burn to the fucking ground, and we're all going to dance around the fire. And it's your own fault. Surely, somewhere deep inside, you had to know this day was coming, right? Your very industry is founded on an unfair ...
Ja, toll, und Susan Boyle bekommt wenig bis gar nix davon ab; da sieht man mal, was die Musikindustrie für 'ne Farce ist. Die Major-Labels und deren Verbände sind praktisch die Zuhälter der Musikwelt. Und dann kommt ausgerechnet von deren Seite die Anschuldigung Filesharer seien Diebe - einfach n ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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