Exemplare der zweiten Zeitungszeugen-Ausgabe, die unter anderem einen Nachdruck des Völkischen Beobachter und eines NS-Propaganda-Plakates "Der Reichstag in Flammen" enthält, wurden im Rahmen des Rechtsstreits zwischen dem Projekt und dem Freistaat Bayern, das den Zeitungszeugen-Machern Urheberrechtsverletzungen vorwarf, beschlagnahmt. Diese Beschlagnahmung erklärte das Landgericht München I nun für rechtswidrig - die beschlagnahmten Zeitungen müssen den Projektverantwortlichen wieder ausgehändigt werden. Anschließend dürfen sie auch verkauft werden.
Der Freistaat Bayern hatte Bedenken geäußert, dass das Projekt Zeitungszeugen Menschen zum Nationalsozialismus verführen könnte, da das Originalmaterial in unveränderter Form zugänglich gemacht wird, oder dass dieses Material Neonazis als Propagandamaterial dienen könnte. Auch wurde die Befürchtung geäußert, die Gefühle der Opfer zu verletzen. Diese Argumentation erwies sich jedoch gegenüber der Erklärung der Projektverantwortlichen, man wolle durch das Ermöglichen einer umfassenden Information über das Thema gerade die kritische Betrachtung der damaligen Geschehnisse und Ideologien fördern, als wenig tragfähig. Daher griff man zu anderen Mitteln und warf dem Projekt vor, mit seinen Nachdrucken Urheberrechte zu verletzen, womit man vor Gericht aber ebenfalls scheiterte.
In ihrem Urteil bezüglich der Beschlagnahmungen erklärten die Richter, dass es "derzeit keinen Anlass gebe, von strafbarem Verhalten auszugehen. Das Magazin trete nicht als Sprachrohr von Nazis auf, sondern verfolge das Ziel, die Presse im Nationalsozialismus möglichst realistisch darzustellen und ein authentisches Bild der Zeit zu zeichnen. Dass dabei auch verbotene Symbole wie Hakenkreuze nachgedruckt würden, ergebe sich aus dem Publikationskonzept." (Annika Kremer)
(via Süddeutsche Zeitung, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 21.04.2009 23:47 Uhr
@ Andreas37: Nur als Printausgabe. Hier kannst du dir immerhin die Titelseiten der einzelnen Ausgaben anschauen. ...
Gibts denn diese besagten Zeitungen auch als PDF-File oder nur als Papier Print-Ausgabe ? ...
Die Stundenpläne Seite ist auch nicht rechtsradikal. Ich hab auch nur einen Artikel über die Oder Neiße Linie gelesen und dort fordern sie im Prinzip, dass Deutschland alles wie vor dem ersten Weltkrieg gehört. Außerdem stellen sie Polen sehr stark als Kriegstreiber da. Inwieweit diese das wirklich ...
das die seite eindeutig rechts angehaucht ist mag ich nicht bestreiten hier gilt im übrigen das gleiche wie bei zeitungszeugen, zwischen info und propaganda unterscheiden! ist ganz wichtig, hab die seite auch nur genannt weil es mitunter die einzigste im netz ist die "rechts" angehaucht ist, andere ...
@fellpuma: Hab mich jetzt ne knappe Stunde mit dem angegebenem Link beschäftigt. Die "Stundenpläne" sind ziemlich rechts geschrieben, da kann zwar vielleicht was dran sein, jedoch wird vieles überspitzt und auch nicht richtig begründet, zumindest in dem Artikel über die "Reichsgrenzen". Was mich au ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.